Vorwort des Verfassers.
Wenn ich von Allem das bloss wähle,Was auch nur mir, nur mir gescheh’n,
Du sinkst in diist’rc Wehmutli einUnd fragst.• Wie kann das möglich sein?
Schweizersoldat Napoleons I.
Die wohlwollende Aufnahme, welche die „Schicksaleder Schweizerregimenter in Napoleons I. Feldzug nachKussland“ auch in zweiter, vermehrter Auflage bei allenFreunden unserer vaterländischen Geschichte gefundenhaben, führte zum Entschluss, diesem Beitrag zu einemneueren Zeitabschnitt derselben einen weiteren folgen zulassen, dessen erster Entwurf dank der sympathischen Unter-stützung durch Ueberlassung militärgeschichtlicher Quellen-materialien statt zu einem massig umfangreichen Bande,schliesslich zu zwei Bänden amvuehs; sie bilden das Pro-dukt mühsamer Arbeit, welcher die wenigen Mussestundennach oder zwischen der täglichen Berufsthätigkeit wäh-rend U/2 Jahren gewidmet worden sind.
In gleichem Masse, wie bei der Abfassung der obenerwähnten historischen Darstellung, welche ja der näm-lichen Sphäre entnommen ist, wie die neue, vorliegende,habe ich mir zur Aufgabe gemacht, an Hand zahlreicherQuellen, besonders derjenigen des Bundesarchivs und zweierkantonaler Archive, sodann aber auch mehrerer, theilweisebloss im Manuscript vorhandener Tagebücher schweizeri-scher Offiziere, ein möglichst treues Bild der Schicksale zuentwerfen, denen so viele Tausende „rother“ Schweizerwährend des Freiheitskrieges der Spanier gegen Frank-reich preisgegeben worden sind, denn diese Gattung histo-rischer Literatur ist meines Erachtens nicht in letzterLinie dazu geschaffen, patriotischer, nationaler Gesinnungim Herzen des Bürgers wie des Wehrmannes Keime zu-