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Geschichte der Schweizertruppen im Kriege Napoleons I. in Spanien und Portugal (1807-1814) / allen Freunden vaterländischer Geschichte gewidmet von Dr. Albert Maag, Lehrer der Geschichte und griechischen Sprache am Progymnasium Biel
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tlieilung von Werbeprämien wegen des durch sie gewecktenSpekulationsgeistes bald wieder verzichtet wurde. x )

Das Fürstenthum Neuenburg musste sich gleich wiedie Schweiz dem Kaiser verpflichten, alle seine Unter-thanen, welche sich im Militärdienst einer Macht befanden,mit der Frankreich auf dem Kriegsfusse stand, zurück-zuberufen. Die Aufforderung hatte am 14. Februar 1812ein Dekret zur Folge, welches, dem in der Schweiz er-lassenen entsprechend, die Termine für die Rückkehrfestsetzte:

I. Die Neuenburger , icelche im Militärdienst Eng-lands oder jeder andern Macht sich befinden, mit derFrankreich im Kriege steht, teer den zurückberufen.

II. Der für die Rückkehr in Unser Fürstenthumbewilligte Termin wird auf den 1. Januar 1818derselbe wurde am 25. März 1813 auf den 1. Januar1814 verlängert für die Neuenburger festgesetzt,welche sich in Europa befinden, auf den 1. Januar 1815für diejenigen, icelche ausserhalb des Territoriums vonEuropa dienen, und auf den 1. Januar 1817 für die,welche sich jenseits des Kaps der guten Hoffnung undin Ostindien befinden. Als Strafe für die Uebertretungwird Konfiskation festgesetzt. * 2 )

*) Antwortschreiben des Staatsrathes von Neuenburg vom 26.September und 29. Oktober 1811.

2 ) Auf die Rückkehr eines neuenburgiselien Offiziers aus eng-lischen Diensten bezieht sich eine Zuschrift, welche der FürstAlexander Berthier am 31. Dezember 1811 aus Paris an denStaatsrath von Neuenburg gerichtet hat:

Herr Präsident! Auf das Begehren des Herrn DE MEU-j RON, Sohn, hat Herr DE MEUBON, off der general in eng-lischen Diensten, im Oktober 1810 die Ermächtigung erlangt, inFrankreich zu landen, um nach Neuenburg zurückzukehren. Tier-zehn Monate sind verflossen, und Herr de Meuron hat von seinerErmächtigung noch keinen Gebrauch gemacht. Ich bin sogar davonbenachrichtigt worden, dass er seinen Dienst in England fortsetzt,dass er in diesem Augenblick noch in London Oberst des nach ihmbenannten Begiments ist, dass er sich bei guter Gesundheit befindet