Band 
Fünfter Theil.
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deraltenGriechen. 7

dem Lobgesange oder Hymnus , 4 der dem Apollo zu Eh-ren verfertiget, und dem Homer zugeschrieben ist, dasWort gebraucht wird, um das Gesetz oder dieSingart des Gesanges anzudeuten.

Eben dieselben Ursachen, warum die alten Grie-chen vor der Erfindung der Buchstaben ihre Gesetzejungen, bewogen sie, auch ihre Geschichte, und über-haupt alles das, was sie auf ihre Nachkommen brin-gen wollten, zu singen. Der Gesang war damals daseinzige natürliche Mittel, alles, woran der Nation zuviel gelegen war, als baß es vergessen werden sollte,von den Vatern auf die Kinder fortzupflanzen. Manbrauchte also diese Methode fast eben so in der Ge-schichte, als bey den Gesetzen; und die Gewohnheit,Dinge von allerley Arten zu singen, gefiel den Griechenso wohl, daß sie noch nach der Einführung der Buch-staben fortdaurete. Daher waren alle Werke dererGriechischen Schriftsteller, 5 die vor Kadmus von Mi-lcto und vor Pherecydes von Seyros gelebet haben, lau-ter Stücke, die m Versen geschrieben waren, und dieman singen konnte. Es waren zwar nicht allemal blosse

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