Band 
Fünfter Theil.
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einander abhängen. Diese Wahrheit wird noch dadurchbekräftiget/ daß die alten Griechen für die Lieder,die poetischen und musikalischen Stücke, einerley Na-men brauchten. Alle drey hiessen ohne Unterscheid«8««, , Lieder oder Gesänge; und ihre

Verfasser »8«!, «s8<xi), ««««8»«, oder Sänger»

Diese Namen erwecken uns oft Schwierigkeiten,wenn wir die Alten lesen» Man weiß nicht, ob sievon den Musicis, oder von den Poeten, oder von de-nen, welche sich mit Liedern beschafftigten, habenreden wollen. Wir finden hiervon einige dunkeleStellen in der Odyssee des Homers . In dem ersterBuche singet Phemius den Liebhabern der Penelope vor, wie schwer es sey, daß die Griechen nach derBelagerung der Stadt Troja wieder zurück kommenkönnten. In dem dritten erscheinet ein Sänger, denAgamemnon bey seiner Gemahlinn Klytemnestra gelas-sen hatte, daß er sie belustigen und während seiner Ab-wesenheit unterrichten sollte. In dem vierten singetund tanzet man bey einem Gastmahle, welches Mene-lau§ seinen Bürgern gab, In dem achten singet De-