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Tractatus de natura Salium oder aussfürliche Beschreibung deren bekanten Salien ... : sambt angehängtem Tractätlein De signatura salium, metallorum, & planetarum / durch Joh. Rudol. Glauber
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28
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2 K De Signatura Salium,

aber trübe dicke Wolcken sich dar;wischen legen/vnd die warme Sonnen-sirahlen auffhalken / daßsie an ihrer guten Wirckung verhindert wirk. Sokan man doch über die Sonne nicht klagen / wenlen dieselbe nicht/ sondern die trübe Wolcken / vnsihren schein / vnd krasse Hinterhalten.

Eben alsoisi es mit einem Saly zu verstehen /wann dasselbe gern seyn bestes thun wolte/ vnddie rcrreürische feces solches verhinderten. Dar-vmb soll nicht dem Saliz/ sondernden zwischengekommenen keeibus die Verhinderung / der gu,ten Wirckung/zugerechnet werden. Stünde esso wohl in vnserer macht / dieirübe Wolcken biß,weilen von der Sonnen zu treiben / als wie dieIrdische feces von dem Saly zu scheiden / so wür»den wir alle Jahr vns einen guten Sommer ma»chen können/ welches vns aber vnmüglich/ dar,vmb GOTT der alte Hanßhalter / ihme diesesallein vorbehalten hak.

Die signatur des Salpeters betressettd / so istdieselbe auch gar vngleich / vnd bestehet solche vn,geleichheit darin / nach dehme er wohl / oder übellgereinigt / viel oder wenig seces , oder frembdeSalyen bey sich hat. Dann/wie er ins gemein ge,leükerk / vnd zu dem Schießpulver gebrauchtwirbt/sofindetmansolchen nimmer gani; rein/sondern allezeit noch mit andern Sahen vermi.fchet/ welche Salia durch solviren , vnd wiedercoaguliren. nach der bekanten weiß / vnmüglichVon dem reinen Salpeter 5u scheiden- Dahero auch