VorbereitunISgrundfäze. 6;
angenommen und fortgepflanzet worden; son-dern auch sich bekannt machen, was man jedemLehrsaz vor einen Wehrt und Gewicht und voreinen Emflus und Verhältnis in und gegen dengesamten Lehrbegrif beygeleget: ob die Begriffeunbestimmet: mithin eines jeden Wilkühr über-lassen; oder durch genaue Bestimmungen ein-geschränkt gewesen: ob in diesem Fall solcheBestimmungen nach eigenen Geständnis derLehrer in der Uebereinstimmung mit den Er-käntnisgründen allein einen innerlichen; oderauch einen, in verbindlichen Erklärungen undVorschriften einzelner gottesdienstlicher Gesell-schaften; oder ganzer, gröserer; oder kleinerer,Versandungen der Lehrer gegründeten äusserli-chen Grund und vielleicht diesen allein gehabt:mit was vor Ausdrüken ganzer Redensarten:oder einzelnen Ausdrüken diese Lehren vor-getragen worden: was man sich in Vertragdes ganzen Lehrbegrifs vor einer Lehrarr bedie-net. Nun ist zwar nicht zu leugnen, daß sichdiese und dergleichen Fragen noch mehr leichterauswerfen; als beantworten lassen und wir beyallem unleugbargrosen Vorraht von Urkunden,überal Lüken antreffen, ohne sie ergänzen zukönnen; dennoch aber läst sich vieles mir Ge-wisheit sagen und dieses klärt die gesamte Ke-zergeschichte vortreflich auf. In diesem Um-stand lieget mehrentheils der einzige Grund,warum gewisse Lehrsäze vor gefährlich und irrigangesehen worden und solten noch so viel ande-re entferntere und nähere Gelegenheitsursa-chen,