Band 
Erster Theil.
Seite
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62 Vorbereirungsgrundsäze.

chen, ja selbst persönliche Bewegungsgründedes gegen einen Lehrer zuerst erregren Wider-spruchs Plaz gegriffen haben; so wäre doch nichtmöglich, wenigstens würde höchst unwahrschein-lich seyn, daß derjenige, so sich zuerst einemandern, als einem Kezer entgegengesezct, die-ses gethan haben würde, wenn nicht wenig-stens ein Schein einer Abweichung von dem,in der Kirche vor richtig erkannten, Lehrbe-grif ihm Hofnung gemacht hätte, daß derübrige Theil der Lehrer ihm iir Verwerfungdes neuen Lehrsazes; oder auch des unge-wöhnlichen Auodrukeö beytreten würde. Wirenthalten uns von der Brauchbarkeit undUnenrbehrlichkeit der Känrnis der Geschichtedes gesamten Kirchenrechts, Kirchenregiments,gottesdienstlicher Gebräuche und Kirchenzuchthier zu reden. Da die Spaltungen geradezu über diese äußerliche Verfassungen entste-hen müssen, so ist zugleich klar, daß die Ge-schichte derselben ohne dieser Käntnis undeut-lich und unfruchtbar seyn müsse. Eben sowenig nöthig ist hier die Concilicnhistorie an-zupreisen, da wir oben schon Gelegenheit ge-habt zu sagen, daß dieser mit dem gegen-wärtigen Theil der Kirchenhistorie verbundensey. Mit der Kirchenhistorie ist auch diepolitische Historie zu verknitpfen. Daß oftThronen durch die Zänkereien einiger Pfasifen erschüttert worden, und daß Staatsur-sachen Regenten bewogen, in der Geschichteder Kezer, der Spaltungen, der Srreitigkei-