Band 
Erster Theil.
Seite
138
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Von Simon dem Zauberer

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betrügerische Verfasser untergeschobener Bücher,die nochweniger hier in Betrachtung zu ziehen. Au diesen zweyGattungen von 'Nachrichten, welche einen ZaubererSimon betreffen, kan man die dritte sezen, welcheaus der Erzehlung des Josephs bestehet, daß derStadthalter Felix sich bey seiner zweyten Heurath derHülfe eines Zauberers Simons bedienet, in antigu.luäa'ic. /»-. XX. cax.7. §2. p.yöy. tom.I. oper. nachHcwerkainps Ausgabe. Diese Erzehlung hat zu einerNebenfrage Anlaß gegeben, ob dieser Simon des Jo-seph! mit dem Simon des Lukas eine Person sey, wel-che von Äasnageir, Wolf, Haverkamp, Heu-mann bejahet; von holden, Vtken, Lalmer, Mossheim in der neuern Schrift der inffitut. hilkor. ücr.inaior./,c. I. p. zyy und meinem Vater verneinet wird,wie ich schon in der -iill'. äe l'elice luilaeae procurar.p. 64 gczciget habe. Da Josephns gar nichts vonden Religionsuntcrnchmungen des Simons meldet; sokan uns diese Nebenfrage ziemlich gleichgültig seyn.2) Es ist dahcro vor uns hinreichend, die Frage so ein-zurichten daß nur von den biblischen und kirchlichenNachrichten bestimmet werde, ob sie von einem; 'odermehrerer«« und verschiedenen Simons zu verstehen? Esist unleugbar, daß die alten Kirchenlehrer, die vonSimon dem Kezer reden, darinnen übereinstimmen,daß dieser eben die Person sey, deren in der Apostel-geschichte auf eine so merkwürdige Art Meldung ge-schiehet. Und dieses übereinstimmende Zeugnis des Al-tertums ist llrsach, daß nicht allein in der römischenKirche eben dieses nie in Zweifel gezogen; ja darübernicht einmal gcfragct worden; sondern auch die prote-stantischen Lcbrcr eine geraume Zeit eben dieses gethan.Lamp Vicringa ist unsers Wissens der erste gewesen,welcher es gewaget hat, nicht allein zuerst daran zuzweiflen; sondern auch diesen ersten Erundsa;, auf demdas ganze Gebäude der Historie des Simons beruhet,gerade zu leugnen, in oblerv. tncr. üV-n. IV. 12.p. I!gq. Er führet sonderlich zum Beweis diesesan, es sey unglaublich, daß der Simon nach einer sofeierlichen Bestrafung des Apostels Petri einen Beyfollunter den Christen finden können, daß er eine eigneSekte gestiftet. Allein dieser Grund würde nicht nur

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