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steln verlangte, ihm gegen ein Stük Geld, eben-fals die Macht zu geben, durch Handaufiegendie Gaben des heiligen Geistes andern mitzuthei-len. Petrus ertheilcte ihm eine sehr apostolischeAntwort, und verband damit einm sehr gutenRohr, sich von den Strafgerichten zu befreien,welche er durch diese That verdienet habe. In»Anfang schien Simon sehr gerührt zu seyn; derErfolg aber lehrete, daß er nichts weniger;denn eine Besserung seines Herzens gesuchet.
Arim. Bey diesem ersten Theil der Historie des Simonsist zu merken: i) daß wegen des Vaterlandes dieNachricht, daß er ein Samariter und zwar aus G>rrongewesen, sich auf das hier sehr wichtige Zeugnis desJustin» Isttarryris ax>oi.I. gründe, mit dem auchEplphanius naerei' XXI. p. 55 übereinkommet. Die-jenigen, welche anders denken, vertheidigen eben dieobengedachte Meinung, daß der cyprische Simon beyJosephs mit unserm eine Person sey. Vergleiche nochTillemont memoire.-: paar iervir a I'hilloiie ecciellto<». II. p. 48 l und Travasa in iKoris critics äelle vi-te ciez;Ii eraliLeclii äel yrirno lecolo tom. I. p. i lgg.2) in Ansehung der Zeitfolge, so ist das gewisseste ausAposrelg II l. zu nehmen. Die Muthmaßung desChristian vaorms in killor. 8sbeII. caz,. 2 . daß Si-mon in eben dem Jahr geboren worden, in welchemTibcrius den Kayscrthron bestiegen, würde nicht alleinden Simon fast zu jung machen; sondern hat auch wei-ter keinen Grund, als einen falschenZusaz zu AugustiniBericht cla imeres Mp. I. wovon die Benediktiner Aus-gabe tom. VIII. p. z der antwcrpischen Auflage zu ver-gleichen. Daß Clemens von Alexandrien geirret;oder der Text, in welchem Simon vor einen Anhängerdes Kezer Marcions ausgegeben wird, unrichtig sey,haben Tille,nonc, Irrig und Travasa schon crrin-nert. Ausser diesen hat sich von der gewöhnlichen Mei-nung, nach welch r der Anfang der Unternehmungendes Simons zu Samarten in die ersten Zeilen nach
Christi