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Von Simon den; Zauberer
Christi Tod gesezet wird, der Hr. D. 'Johann Zpie--drich Colt» auf eine merkwürdige Art entfernet. Ermeinet, daß wie Dositheus zu Samarien vor den Zei-ten Christi die Magie getrieben; so habe es Simon beydem Leben Christi im Fleisch sortgesezct, und zwar mitsolchem Beyflrll, daß der Nahme Samariter unterden Juden Wen so viel angezeiget; als oinen Anhän-ger dieses Simons, und beharwtet, daß diese Bedeu-tung Joh. VIII, 48 statt habe. S. dessen M'. äe calu-
rimia 8-U7isrit!>msmi , Ldnsto lervatori a luäaeis c>!imLäsporis Tübingen 1754. Wir würden dieser Muth-maßung, so weit sie uns angehet, leicht beytrelen,wenn nur die neue Bedeutung des Samariternahmcnsaus richtigen Beyspielen jüdischer Schriftsteller erweis-lich wäre z) die Nahmen der Eltern des Simons ste-hen in zwey Schriften, welche den Nahmen des B.Clemens von Rom «»gegründet führen, in Coce-liers pscr. upost. tom.I. p. ZI2 und 6zz. 4) daß er inAegypten gewesen und zwar zu Alcrandrien in der Phi-losophie unterrichtet worden, hat weiter keinen histori-schen Grund; als erstgemcldetes Zeugnis aus den er-dichteten Schriften des Clemens; ist aber von neuern,sonderlich Buddeo, Moeheim, Massuct, Baum-garten und Trevasa vor wahrscheinlich gehalten wor-den, weil die Beschaffenheit der philosophischen Grund-saze des Simons hieraus begreiflich ist. z) das übri-ge ist aus dem Bericht des Lukas genommen und brau-chet hier keiner wettern Erläuterung. Die Fragen . cbdie Annchmung der christlichen Religion aus ehrlichenAbsichten geschehen? und besonders die bezeugte Reuev. 24. das Werk einer rechtschaffenen Buße, oder nurHeuchelei gewesen? sind an sich nicht unerheblich undunfruchtbar; doch aber hier nicht zu untersuchen, weilallemal der Erfolg erwiesen, daß Simon aufgeboretein Christ zu seyn und ein Verfolger der Christen worden.
8 IV.
Was nach dieser Begebenheit Simon vorSchikjaale gehabt, beruhet grdstentheils aufNachrichten von zweifelhaften Ansehen. Es ist
nicht