Band 
Erster Theil.
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169
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Von den d^ikolairen. 169

Israel, zu essen der Gözeiropfer und Hurerey zurrciben. Es stehet zwar hier der Nahme der Nikola-iren nicht; ob aber nicht die Verbindung mit den fol-genden uns nöthige, hier eine Beschreibung ihrer Lehrezu suchen, ist eine der wichtigsten Fragen, über welchegestritten wird. Die dritte und vierte Stelle die wikangeführet haben, stehen Apostelg. VI, 6 und 2 .

§ II.

In den Schuften der Kirchenlehrer finden'sich mehrere Nachrichten von einer Vekre derNikolaiten. Es sind aber weder die Urheberderselben von gleicher Glaubwürdigkeit; noch ih-re Zeugnisse von gleichen Inhalt. In Ansehungdes ersten Umstauds scheinen jezt die Gelehrteneinig zu seyn, daß es auf das Ansehen des Ire-nai und des Clemens von Alexandrien ammeisten ankomme, weil es sehr wahrscheinlich jazum Theil erweislich ist, daß die neuern ausbeyden, doch am meisten aus dem erstem ge-schöpft und die Zusaze, so diese beyfügen, amwenigsten in Betrachtung gezogen zu werden ver-dienen. Allein eben diese zwey Schriftstellerstellen den Ursprung dieser Sekte auf zwey ganzverschiedenen Seiten vor, welcher Zwiespalt dieganze Geschichte sehr verändert. Jrenaus sa-get, daß der Nikolaus von Antiochien, welchereiner von den sieben Diakonis zu Jerusalem ge-wesen, der Stifter der Nikolaiten sey, welcheein sehr unordentliches Leben führen. Es seyaus der Offenbarung Johannis klar, daß sie leh-ren, es sey weder der Ehebruch; noch das-zenopferessen'verboten. Man siehet hierausdeutlich, daß Jrmaus den Nikolaum selbst vor

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