der apostolischen Riechen. soz
mehr davon gedacht wird und aus eben demsel- 'ben die grose Bereitwilligkeit der Korinthier, denväterlichen Ermahnungen ihres Lehrers zu folgen,in andern Fällen erkannt wird; so glauben wirberechtiget zu seyn, zu muhtmaßen, daß sie auchdie Fehler verbessert, welche derPartheigeist un-ter ihnen angerichtet. Indessen ist die Ruhenicht ganz beständig gewesen. Man hat eine al- I.C.te Nachricht, daß gegen das Ende dieses Jahr- 96.Hunderts zu Korinth eine neue Trennung erregetworden. Es ist zu beklagen, daß der Urheberdieser Nachricht zwar eine sehr traurige Beschrei-bung von der algemeinen Zerrüttung der korin-thischen Kirche gegeben, keine nähere Umständeaber davon meldet, und sonderlich die Ursachenverschweiget, warum zwischen ihren Gliedernein solches Misvergnügen entstanden, welchesnach dieser Vorstellung nicht einmal dürfte eineKirchenspaltung; sondern eine öfentliche Empö-rung gegeneinander müste genennet werden. Wirsind daher nicht im Stand, mehreres davon zusagen. Aber dieses müssen wir beysezen, daßdie korinthische Gemeinde deswegen bey der Kir-che zu Rom Beystand gesuchet. Der dasigeBi-schof Clemens erlies daher das Schreiben, wel-ches unter seinen wahrscheinlich ächten das ersteist. Und dieses ist die einzige Quelle dieser ge-samten Nachricht.
Anm. S. Clemens von Rom epiKol. I. g<t Oorinrk.
46. sqy. Tillemonrs memoires xour lervir ä 1'ki-üolre ecclet. tom. II. p. iz; hy.
H IX.