222 Von den Gnostikern überhaupt.
aner, unterschieden worden? Einige bejahendieselbe schlechterdings und, da diese in der Thatkeinen andern Grund haben; als das Ansehendes Epiphanii, aus dem die übrigen ihre Nach-richten schöpfen; so beruhet der Streit, der zwi-schen ihnen und ihren Gegnern ist, eigentlich aufdem Wehrt und Gewicht dieses Schriftstellers.Andere verneinen diese Frage schlechterdings undgründen sich mit grosen Recht, ausser einigen an-dern Beweisen, die wir uachhero anführen wer-den , vorzüglich auf die Gewohnheit der ältestenKirchenlehrer,, von vielen gnostischen Haufen zureden, indem daraus erhelle, daß es ein gemein-schaftlicher Nahme mehrerer Partheien gewesen.Noch andere treten in die Mitte und sehen denNahmen der Gnostiker als ein Wort an, wel-ches eine weitere und engere Bedeutung habe.Nach jener kdnte man sagen, daß viele gnosti-sche Partheien gewesen; nach dieser aber, daßunter diesen Partheien eine recht vorzüglich denNamen der Gnostiker geführet. Diejenigen, dieso denken, verbinden die Gründe der beyden er-sten Meinungen; können aber keinen erweislichenGrund angebe,:, daß sie auf diese Art zu verbin-den sind: mithin fallet ihr Friede über den Hau-fen, sobald Epiphanii Zeugnis verworfen wird,welches die andereParthei nie zulassen wird undkan.
Anm. Wir verweisen unsere Leser auf des sei. Hrn. vonMosheiin Institut, kistor. ecdes. mLior. /er. I. p. zzzs<1st. Es ist bekannt gnug, daß dieser gelehrte Mann stehum die Entwikelunq der so verworrenen Geschichte derGnostiker solche Verdienste erworben, daß in den neuern
Zeiten