Band 
Erster Theil.
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Von den Gnostikern überhaupt. 2zr

findet; so find doch einige in diese Ordnung ge-hörige Lehrsäze so nohtwendige Folgen der philo-sophischen Grundsäze, daß man sie sicher voral-gemeine Jrrümer der gnostischen Kezer ausgebenkar,. Dahin gehöret erstlich ein algememerHaßgegen Mosen, dessen Schriften und Verfassungder jüdischen Kirche und Staats. Denn danach dieses göttlichen Schriftstellers Nachrichtnicht allein der Ursprung der Welt und übrigedahin gehörigen Stüke eine ganz andere Gestalthaben; als die morgenlandische Vernunftweisenangeben; sondern auch eben der einzige Welt-schöpfer der Urheber der jüdischen Kirche undStaatsverfassung ist; so bliebe den Gnostikernnichts übrig; als durch eine gänzliche Verwer-fung der Bücher des alten Testamentes den sogegründeten und unwiderleglichen Einwürfen zuentgehen, welche aus dem Ansehendes Mosiswider ihre neue Kosmologie gemacht werden ton-ten und musten. Indessen da sie die, auch aus an-dern Gründen erweisliche, Wahrheit der Bege-benheiten, auf welche die Glaubwürdigkeit dermosaischen Berichte beruhet, schlechthin zu leu-gnen sich nicht getraueten; so nahmen sie ihreZuflucht zu einer, ihrem Lehrbegrif ganz gemas-sen, Erfindung, daß der Gott, von dem Mosesrede, einer der mächtigen; aber moralisch bösenAeonen sey, dessen Willen und Geseze dem Wil-len und den Befehlen des allerhöchsten Gottesentgegen sey. Es trieben daher einige den erdich-teten Widerstand des wahren Gottes gegen denJudengott so weit, daß sie die Tugend in der Ue

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