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nur in einem Scheinkörper auf Erden herum ge-wandelt. Und da dieses diejenige Lehre ist, wel-che die ältern Schriftsteller den Doketen ; oderDokiten beylegen; so ist es nohtwendig, hiervon diesem Parteinahmen zu reden. Es kommtaber dabey auf einige Fragen an, die genau voneinander zu unterscheiden. Erstlich wird gefra-gen ob dieser Nahme eine einzelne Religionspar-thei anzeige; oder nicht? Ob es nun zwar nichtzu leugnen, daß wenigstens Clemens von Ale-pandrien von einer Sekte der Doketen rede, jaeinen Caßianum vor den Obersten dieser Par-thei erkläre, und Theodoretus bey Gelegenheitder Doketenkezerci gedenke; so sind doch wichti-ge Gründe vorhanden, warum die verneinendeAntwort zu erwehlen. Einmal wird aus demVerfolg klar, daß wirklich der Hauptirtum vomScheinkdrpcr Christi mehrerern kezerischen Par-theien gemeinschaftlich gewesen. Hernach sa-gen auch die Kirchenschriftsteller ausdrükltch voneinzelnen gnostischen Partheien, daß sie Doketengewesen.' Ferner haben selbst diejenige, welchesonst in Vervielfältigung kezerischer Partheienihren Elfer übertrieben, wie Epiphanias undPhilastrius, nie von einer eignen Doketensek-te geredet; wie denn auch endlich in allenDenk-nialen der Kirchenhistorie keine Nachrichten vomUrsprung lind Schicksaalen der Dokeren anzu-treffen. Nichts ist daher wahrscheinlicher; denndaß man schon in den ältesten Zelten das WortDokeren vor einen Nahmen des Jrtums, die-sen mag gehabt habe»! wer da wil, und nicht vor
einen