so8 Von der Rezerei des Cerdo,
philosophisch:» Begrif; so ist ebenfals klar genug, daßMarcion in der That nur einen Gott, welcher das al-lervollkommenste, ewige und selbstständige Wesen sey,gelehret, weil er nicht allein diese Eigenschaften zu-sammen genommen nur allein dem guten Gott zuge-schrieben; sondern auch Clemens von Alexandrienüromat. P.4ZI. versichert, daß der Marcion
dem gerechten Weltfchöpfer nur in einem andern Sinnden göttlichen Nahme» beylege, ob es gleich gewis ge.nug ist, daß die Vorstellungen von der Ewigkeit desBösen und der Materie und der Schöpferskraft desGerechien den achten Grundsäzen der natürlichen Got-tesgelahrheit widersprechen. Man vergleiche Basna-gens rums!. politico-eccles. tom. II. p. 74. dlara»lis Alexander kikor. eocles /ec. II. p. Z27. Cou-stanr not. sä epiüol. pontif. p. 274. Becrusobre ki-üoire clu lVlsnick. tom.II. p. 86. 1 'gg. Travasa ebctt-das. p. zio.
H. Der gute und unsichtbare Gott hat aussich vollkommene und ihm an Unsterblichkeit undUnveranderlichkeit ähnliche Wesen, auch eineobere und unsichtbare Welt erschaffen:
Anm. S.Iustini apolvA.I. § zz. Terwllian »llverllAlsrcion. //ö»'. I. cax. 15. 16. welches auch ^ieronzt-mus bestätiget, wieBeausobre p. YI. erinnert hat.Wahrscheinlich hat dieses veranlasset, daß einige be-hauptet, Marcion habe eben so, wie Valentinus, eineSieonenwelt angenommen, so doch ganz allein auf desGregorii von Naztanzus allein nicht zureichendesZeugnis beruhet. Von diesem Umstand s. Bull äe-
wusia». siäei dlicense p. 17Y. oper. pearson invinäil.-. I^natian. im zweyten Theil von Corelierapatr. gpolloiic. p. z66. Nkassuet I. in Irenseum§ IZ8- Nourry sciparst. !>ä dibliotk. msxim. PL-trum tom. I. p. z88 und Travas» ebendas. p. Z92.Wir sercn nur dieses einzige bey, daß wenn die Frageauf das wesentliche Stük des valenlimanischenLchrbe.grifs, daß die Aeonen in einer gewissen Ordnung voneinander gezcugct worden, wie billig ist, eingeschränketwird, solche zu verneinen.
III. unter