und Melchisedekiten. ssZ
billiget, ist schon oben vor falsch erkläretworven.
Anm. i)Die erste Meinung sol sich vornemlich daraufgründen, daß der Urheber der alten Nachricht beydemEusebio in seiner Widerlegung dieKezcreien desThco-doti und des Lrtemons mit einander verbunden, wel-ches aber auch geschehen können , wenn sie gleich nichtin asten Stäken einander ähnlich gewesen , wie Mo«-heim oommentsr. lie rebus christianor. arite Lonstsnt.x. 4Zi. wol erinnert. 2) daß Theodc»cus gelehret,Christus sey natürlicher Weise gebühren worden, mel-det Epiph»nius lmeral. 54. daß er aber eine überna-türliche Empfängnis angenommen, bezeugen der Ver-fasser des Anhangs znm Terkuiliair -teprsetcript.kse-retioor. caz?. 5 z. und TheodoretuS stseretic. kabul.stb»-. II. caz,. z) die glaubliche Nachricht, daß dieThcodorianer das Evangelium und die OffenbarungZohannis verworfen, liefert Epiphamus am ». V.4) von ihrem Bemühen, das Altertum ihres Lehrbe-grifs zu erweist», redet der alte Schriftsteller bey demEusebis /ihr. V. ea/7.28. welcher auch ihnen die Ver-fälschung der biblischen Handschriften zur Last leget,und dabey bemerket, daß die Theodorianer so wilkür-lich hierinnen verfahren, daß ihre eigne Handschriftenuntersteh selbst nicht übereingestimmet. Man vergleicheIrrig äe kaersiiarck. /eik. II. cax. 15. § 2. Bullzuäic. eccles. äe necessttst. creäenäi» <guoä äominusnotier ^setus Lstrittus sie verus Oeus p. 26. der gr»-bifchen Ausgabe: Zorbes iaüruü. triüoricv - tkeol./ibr. IV. ca- 7 . 6.
§ V.
Das übrige, was wir von dem Theodotswissen, betrift theils seine Anhänger, theilsseine Gegner. Von den ersten müssen wir erst-lich überhaupt anmerken, daß es ihm an Freun-den und Schülern nicht gefehlet haben könne,weil sie zu Rom eine eigne Gemeinde, und eineneignen Bischof gehabt haben, wie aus der gleich
Mm 5 folgen-