Von den Artemoniten. 565
A»rm. i. Die Stelle des altern Schriftstellers undEuserbii selbst stehet bey diesem li. L. ü-»-. V. ca/i. 28.pamphili, /rö»-. I. apolo^. pro Ordens, im fünf-ren Band der Werke des Hieronymi p.2zz. nachNtanianay Ausgabe. Theodoreti dsere-
ric. kitbular. ca/». 4.
Anm. 2. Vor einen Samosarenianer halten den Arte-mon, die im vorhergehenden §. angeführte Kirchen-vater zu Antiochien, Pamphilus, Eusebius, undEpiphanias: vor einen Arianer, Alexander vonAlexandricn, bey dein Thesdorees ditlor. ecclell/rö»-. I. cay. 4. vor eine» Theodorianer, phorinia-ner und Ebisniten, Theodoretus selbst kaereticsr.labnlLr. /rör. V. ca/,. n.
Anm. z. Gennadij Stelle stehet cap. z. äe 6o§mst.'ea-cles. welchem tNosheim commentsr. äs rebus ckri-Kianor. apte Loustsatin. IN. P-49l- beyfallt.
§ IV.
Alveytens wird dem Artemas und seinenAnhängern eben so wie den Theodotianern zurLast geleget, daß sie die heiligen Schriften ver-fälschet. Ob gleich von jenen eben so wenig;als von diesen genauer bestimmt werden kan,worinnen dieser Frevel bestanden; oder besser,was vor biblische Stellen und wie sie verändertworden? so haben doch einige neuere Gelehrtees gewaget, zu muhtmaßen, daß ins besonderedie Abwesenheit der Stelle von den drey Zeugenim Himmel von dem ersten Brief Iohannis ausden Handschriften eine Wirkung dieses Verfah-rens der Artemoniten sey. Mau mus sich wun-dern, daß solche Gedanken den Beyfall neuererGelehrten finden können. Wenn es auch außerallem Zweifel gesezt wäre, daß diese Stelle inder griechischen Urkunde des Apostels gestanden
Nn z hätte;