Von der Rezerci des Hermogcnis. s8z
Anm. Dieses bezeuget Theodoretus 'Ksereticar. ssbu-isr. /ib»-. I. ca/>. 19. ansdrüklich. Daß er den Mcn-schenseelen eben dieses Schiksaal bestimmet, ist nichtzu erweisen.
§ VI.
Andere Irtümer werden zwar dem Hev-mogeni zur Lastgeleget; man hat aber Urjach,an der Richtigkeit dieser Beschuldigungen, zuzweifeln. Und hieher gehören:
I. der Lehrsaz, daß Christus bey seinerHimmelfahrt seinen Leib in der Sonne abge-leget :
Anm. Daß ein Hermogenes so gelehret, bezeuget Cle-mens von Alexandrien in den eclog. propketic.§. 56. daß es unser Hermogenes sey, hat schon Theo-dorerus am s. G. geglaubet und die neuern bewogen,ihm zu folgen. Der sei. Mosheim am a. O. p. 4Z4.macht dagegen den Zweifel, daß nach TertulliansZeugnis Hermogenes in der Lehre von Christo recht-gläubig gewesen. So viel ist gewis, daß Terrullia»von dein gedachten Jrtum nichts meldet.
II. Die Verwerfung des ächten Lehrbegrifsvon der heiligen Dreyeinigkeit, und Vertheidi-gung des Jrtums, welcher von den Sabellia-nern den Nahmen führet.
Anm. Der älteste Zeuge ist philastrius 6e dsereiib.ca/,. 45. welchem AugustliruS <ie kseret. caz,. 41. undder Verfasser des Buchs krseöestmgtus ea/i. 41. bcy-getretcn. Eben die Gründe welche bey dem vorherge-henden Stük bemerket worden, nöhtigen uns, entwederdie ganze Nachricht zu verwerfen; oder cdenfals zuglauben, daß ein anderer Hermogenes gemeint sey.Das leztcre scheinet auch Tillemont am ä. C). k.67.zn billige».
Oo 4 § VII.