Von dem Stten
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Sontag zu feiern ? von welchen beyden Theilender Frage die Morgenlander den ersten; ihreGegner aber den zweyten bejahrten.
Anm. l. Außer dem Eusebio, ist noch Epischer»»«« Nach-richt von den Quartodecimaner siserei'. l^. so weit sieals eine vernünftige Erläuterung des Berichts des er-stem angesehen werden kan, verglichen worden.An»n.2. Da durch diese Vorstellung -er Unterschied zwi.schcn ihr und der gewöhnlichen erhellet: so wollen wirhier nur »och das beyfügen, werinnen die gelehrtenMänner von einander abgehen, denen wir hicrsfolgen.Der P. Daniel scheinet nicht darauf geachtet zu haben,daß die andern Christe» eben so wol ein Osterlamin ge-gessen; als die morgeulandtfthen. Er schweiget daherauch von der ersten unter unsern Fragen, von den Fa-sten, welches doch in der That aus dem Epiphanioam deutlichsten erhellet. Beydes hat daher Mosheimbeygefüget. Moshe«««« nimmt an, daß die andernChristen ebenfals den vierzehenden Nisan (oder denvierzehendcn Tag nach dem Neumond im Merz) denGedachtnistag des Todes Jesu Christi gefeiert, dochnur aus dem Epiphanio. Dieses hat Daniel nichtgewust und daher die Hauptfrage so bestimmet, anwelchem Tag das Gedächtnis des Todes Christi zu feiern ?welches Mosheim leugnet. H. D. Heumai», kommtmit beyden darinnen übcrcin, daß gar nicht die Haupt-frage gewesen, an welchen« Tag das Aufcrstehungsftstzu feiern; gehet aber darinnen ab, daß er erstlichglaubet, die asiatischen Gemeinden hätten nur den To-destag Christi gefeiert und solchen Ostern genannt:zweyten«, daß sie, wie die andern, den Auferstehungs-raa am Sontag, aber alle Wochen, nicht durch einjährliches Fest begangen und drittens daraus folget,daß der ganze Streit eine Logomach« gewesen, indemeigentlich gefraget worden, ob der Todestag; oderdasAuferstcbimgsfrst den Nahmen Ostern: oder Paschaführen sol.
H llk.
Man siehet aus diesem hinreichend, daßnicht alle christliche Gemeinden in Ansehung der
Zeit