Band 
Erster Theil.
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676
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Von dem Streit

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wissen wir nur dieses gewis, daß PolykarpuSB. von Smyrna, bey seiner persönlichen Anive-senheir zu Rom, sich mir dem dasigen BischofAni- -ceto über diese Streitfrage unterredet; keineraber dem andern zur Veränderung ihrer der- 'schiednen Meinungen von der Osterfeier bewe-gen können; deswegen doch die Freundschaftnicht aufgehoben; sondern thätige Merkmalebrüderlicher Liebe gegeben. Diest kurze Nach-richt hat zu verschiedenenFragenAnlas gegeben:theils, ob die Reise des Polykarpi diesenÖfterstem zum nächsten Gegenstand gehabt?welche von einigen verneinet; von andern abermit mehrerer Wahrscheinlichkeit bejahet wird;theils, ob Anicetus als Oberhaupt der Kircheden Polykarpum vor seinen Richterstuhl vorge-laden? davon die bejahende Antwort sich selbstwiderleget; theils, wie das zu verstehen, wasvon dem, von Aniceto dem Polykarpo gereich-ten Abendmahl gemeldet wird? welche hier voruns unerheblich ist.

Annr. i. Was von dem Unterschied der Osterstreitigkei-tengesaget worden, habe in der kiltoria protvpsüchita-,rum p.I V. naher erläutert.

Anm. 2. Daß vielleicht mehrere, als die uns bekannten,Unruhen, entstanden, schließen wir aus dem rLpt-phanio dseres. K,XX. § 9.

Anm. z. Die einzige Nachricht von dem Osterhandelzwischen B. Polykarpo und dem B.Zlniceto, haben wirIrenas zu danken, und dessen Brief bey dem Luse-bro tt. L. /»ö»-. V. 24. Von der ersten Frages Tenzel in ciiL 6e ?oi^c»rpo § VIII. I. exerc.ssleät. p. 107. und Heumann am a.G. p. 159. undvon den beyden ander»« meinen Vater Kilte,»-, eceles.x. 591. 5 g.