Von der Religion§ X.
Es folget die vierte Periode. Sie betriftdie Veränderungen, welche die Ankunft Christiin der Welt gemacht. Dahin gehören diese Er-zehlungen und Vorstellungen:
I. Der Zustand, in welchem die himlischenSeelen durch die Vereinigung mit den Körpern:die übrigen Theilgen des Lichts durch die Ver-mischung mir den Theilgen der Finsternis: undder Sohn des ersten Menschen, der leidensfähi-ge Jesus, durch seine Gefangenschaft in den Lei-bern des Fürstens der Finsternis und seiner Ge-hülfen, sich befinden, ist nicht der, welchen Gottwünschet. Er suchet sie aber daraus zu befreienund sie in ihre ehemalige Glnkseligkeit wieder zuversezen. Um nun den ersten Zwek zu errei-chen, muste Christus kommen.
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H. Christus kam also aus der Sonne, woer sich bishero aufgehalten, auf unsere Erde. Erhat eilte Menschengestalt; aber keinen Menschen-körper. Es ist daher» nickt allein falsch, wasdie andern Christen von der Menschwerdung undVon zweyen Naturell in einer Person lehren;sondern auch von seiner Empfängnis, Geburt,Mutter, Befchneidung, Tarife erzehlen. Diekörperlichen Handlungen des Essens, Trinkensund Schlafens waren nur Scheinbilder und niewirklich.
Anm.r. S,edmdas.und §48-<go, Mani Brief bey H»-bricio 6.6r. V. p. 284. Haustum contra