Band 
Erster Theil.
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Von der Religion

m. der Gottesdienst selbst warst) einfältig,daß sich die Manichäer einer grdsern Entfernungvom Heydentum rühmten; als die andern Chri-sten fich anmaßen tönten. Sie hatten keine Al-tare, keine Tempel, keine Bilder, keine Opfer,kein Räuchern.

Anm. S Zaustum XX. ca^. I.

IV. Sie hatten ihre gottesdienstlichen Zei-ten. Sie feierten sämtlich den Sontgg; aberdarinnen anders; als andere Christen, daß siean demselben gefastet und zwar, wie einige mel-den, weil das Ende der Welt an einem Sontagerfolgen würde. Die Festtage der Christen,welche sich auf die Menschwerdung und TauftChristi beziehen, wurden von ihnen nicht ge-feiert; wol aber begierigen sie jährlich das Ge- >dächtnis des Todes Christi; jedoch mit wenigerAndacht. Ob sie aber auch ein Auferstehungs-fest gehabt, ist noch zweifelhaft. Hingegen war »ihr groscs Fest der Todestag des Mani, wel-chen sie Bema nannten. Er fiel in den Merz.

An demselben errichteten sie in ihrem Versam-lungsort eine Gattung von Katheder, mit fünfStufen und mit kostbaren Tapeten behängen,vor welchem sie sich niederwarfen.

Anm. i) Dom Sontag s, Augustinum epiü. XXXVI.und ccxxxvi. AmbroslUM epist. XXIII. Leoden Drosen lerm. XI.I. äe gusärax. cap. z. und cpi-stol. XV. IHdium und Ebedjesu bey dem Aste-rn an n 6. O. to/n. III. 2. p. z6l. 2) von ihrenOstern und den Bema, s. Augustinum contra epi-üo>. funäsm. c-,/>. Vlil. § 9. und von dem leztern nochXVUI. contra laust. 5. und Mosheim,k-754-

v. Ihre ,