Band 
Erster Theil.
Seite
796
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796 Von der Geschichte

sehr wenig Nachrichten. Von ihrer Verfol-gung unter dem persischen König Cavades solunten geredet werden:

II. in Indien nnd China, oberm den Län-dern jenseits des caspischen Meeres:

Anm. S. Abulpharai liistor. d^nsstirr. p. 82. Ob dieThomaschristen in Ostindien Ueberbleibsel dieser Ma-nichäer sind, ist eine schwere Frage, die wir hiernicht untersuchen können. S. Lacrsze kikoire äuckristisnisme des Indes p. 41.

m. in Mesopotamien, Syrien, Palä-stina.

Anm. Das siehet man aus Ephraems Schriften. S.Assemann lübliotk. orient. rom. I. x. Z. Epipha-Nium tisores. I.XVI. § t.

IV. in Egypten, wo nach einigen Tho-mas; nach andern Pappus die manichäischeKezerei ausgebreitet.

Annr. 6. den Alexander von Lykopolis contr, M-oick. p. 4.

V. in Afrika. Nach einigen sollen schonam Ende des dritten Jahrhunderts in dieserProvinz Manichäer gewesen seyn. So viel istrichtig, daß zu Augustini Zeiten sich daselbstManichäer gefunden und zwar vielleicht nicht we-nige, da sie Bischdffe unter sich gehabt.

Anm. Die Frage von der Zeit hanget von einer andernab, ob der K. Diokletianus schon wider die ManichäerStrafgeseje gegeben: welche nachhero vorkommen sol.Augustini Zeugnisse brauchen hier nicht wiederholetju werden.

vi. in Italien, besonders zu Rom. DieNachrichten, die wir hiervon haben, sind fol-gende: