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der Manichäer.
gende: Kurz vorhero, ehe Augustinus, der z.selbst damals zu dieser Parthei gehdrete, nach zsz.Rom kam, hatte daselbst ein Zuhörer Constan-tms einen Versuch gemacht, die in grosen Ver-fall gerahtene Zucht wieder herzustellen und eineGattung von manichaischer Klostergesellschaft zuerrichten. Er hatte aber nicht allein grosen Wi-derspruch gefunden; sondern auch denjenigen,welche seine Vorschläge gebilliget, war die stren-ge Ausübung der manichäischen Regel so uner-träglich, daß selbst der Bischof davon gieng.
Man siehet aus dieser Erzehlung, daß damals vie-le zu Rom uud in den dasigen Gegenden, sich auf-gehalten und ihren eignen Bischof gehabt. Alkgustinus fände allerdings viele Manichäer zuRom; sie lebten aber im verborgenen, wahr-scheinlich wegen der harten Strafgeseze. Nachder Zeit treffen wir nichts von den Manichäernzu Rom an, als bis zu der Zeit, da Leo der 442.Grose daselbst Bischof war. Man vermuhtet,daß viele wegen der harten Verfolgung, die siein Africa unter dem vandalischen König Gense-rich ausstehen musten, nach Rom undSiciliengeflohen.
Anm. Don der Historie des Constantii s Augustinumn. äs moribus Usnick. ca/ 7 .20. V. contrak»uL ca^v. 7. 2) von den Manichaern zu Rom beyAuguftlnt Anwesenheit desselben /r-^. V. conkeü.
lo. z) von des Leo Verfolgung wird unten ge-redet werden. 4) daß sie auch in Sicilien gewesen,meldet ebenfals Leo /r'ö»'. IV. exissol. 6.
vn. in Spanien und Gallien.
Anm.