Hoz Von der Geschichte
§ VIU.
Unter den christlichen Schriftstellern fehletees nicht an gelehrten Männern, welche der Wi-derlegung der manichäischen Irtümer ihren Fleisgewidmet. Sie können gar füglich zu unsermGebrauch in vier Hauptgattungen eingetheiletwerden. Einige haben in algemeinen, so wolhistorischen; als polemischen Werken von denKezern Gelegenheit genommen, ihren Eifer wi-der die Manichäer zu beweisen. Dieser ihreNahmen dürfen hier nicht erzehlet werden. An-dere haben zwar eigne Schriften wider die Ma-nichaer aufgesezet; sie sind aber verloren: n-.u-hin vor uns von keinem weiteren Gebrauch.Noch andere haben zwar, so viel wir wissen,nicht eigne Streitschriften den Manichäern ent-gegen gesezet, was sie aber bey erhaltener Gele-genheit in ihren noch vorhandnen Werken widerdieselbe erinnert, ist nicht allein uns wegen histo-rischer Nachrichten erheblich; sondern auch inden altern Zeiten hochgeschazet worden.
Anm. r. Es haben schon andere sich die Mühe genom-men , uns Verzeichnisse von den Streitschriften widerdie Manichäer zu liefern, unter denen Fabricius bi-dliock, 6r»eo. vo/. V. p. 289. und mein Vater in derhiiror, eoclst. dt, 's. p. 1208- und bibliotk. tkeol.vo/. I. p. ;84- zu bemerke«!; es wird aber uns nicht anGelegenheit fehlen, durch einige Zusaze den Vorwurfeiner überflüßigen Arbeit hier zu vermeiden.
Anm 2 . Don der zweyten Klasse kennen wir i)denApollinaren, von Laodicea, den Baftlium denGrosen, den Diodorum von Tarsus, den Euse-bium von Lasareen^ (da es nicht wabrscheinlkch,daß die allen nur die kleine Nachricht in seiner Rir-chenhistorie üb»-.Vll. cax.zi hier selten gemeine« ha-ben)