z i z Von den Hierakiren.
ein Theil als theoretische Lehrsaze betrachtetwerden, und dahin gehöret:
I. daß er zwar die Samlungen der Bücherdes alten und neuen Testaments, als göttlicheSchriften, angenommen; aber dabey einmal,die.in den damaligen Zeiten, sonderlich durchdas Ansehen des Origenis, beliebte allegorischeErklärungsarl übertrieben; hernach den kano-nischen Schriften apokryphische, sonderlich einewelche den Titel Anabaticus des ProphetenIesaias fuhrete, an die Seite gesezet.
Anm. S- Lpiphanium, ebendas. § 2. z. von der ge-dachten apokryphische» Schrift aber Fabricium coäic.pseuäepi^rspk. V. 1 - t«». I. p. loZo.
II. daß er in der Lehre von der heiligen Drey-einigkeit sich dadurch von andern unterschieden,daß er behauptet, Melchisedek sey der heiligeGeist.
Anm. S. Lpiphanium Z z. Man siehet leicht, daßdieses eine Frucht von der Neigung zur Allegorie ge-wesen.
III. daß er das Amt Christi blos in der Be-kanntmachung einer strengern Sittenlehre gesezet,als zur Zeit des allen Testaments statt gehabt.
Anm. S. ebendas. § l.
iv. daß er geleugnet, das Paradies seysinnlich gewesen.
Anm. Epiphanius § 2. brauchet das Worterkläret aber nicht, was Hierax geleugnet; noch, waser bcjabct habe. tttosheim cvmmkntar. p. gey.macht zwey gute Erinnerungen; einmal, daß aus
Arhana-