Band 
Erster Theil.
Seite
818
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z i z Von den Hierakiren.

ein Theil als theoretische Lehrsaze betrachtetwerden, und dahin gehöret:

I. daß er zwar die Samlungen der Bücherdes alten und neuen Testaments, als göttlicheSchriften, angenommen; aber dabey einmal,die.in den damaligen Zeiten, sonderlich durchdas Ansehen des Origenis, beliebte allegorischeErklärungsarl übertrieben; hernach den kano-nischen Schriften apokryphische, sonderlich einewelche den Titel Anabaticus des ProphetenIesaias fuhrete, an die Seite gesezet.

Anm. S- Lpiphanium, ebendas. § 2. z. von der ge-dachten apokryphische» Schrift aber Fabricium coäic.pseuäepi^rspk. V. 1 - t«». I. p. loZo.

II. daß er in der Lehre von der heiligen Drey-einigkeit sich dadurch von andern unterschieden,daß er behauptet, Melchisedek sey der heiligeGeist.

Anm. S. Lpiphanium Z z. Man siehet leicht, daßdieses eine Frucht von der Neigung zur Allegorie ge-wesen.

III. daß er das Amt Christi blos in der Be-kanntmachung einer strengern Sittenlehre gesezet,als zur Zeit des allen Testaments statt gehabt.

Anm. S. ebendas. § l.

iv. daß er geleugnet, das Paradies seysinnlich gewesen.

Anm. Epiphanius § 2. brauchet das Worterkläret aber nicht, was Hierax geleugnet; noch, waser bcjabct habe. tttosheim cvmmkntar. p. gey.macht zwey gute Erinnerungen; einmal, daß aus

Arhana-