Band 
Vierter Theil.
Seite
60
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6o Historie

lezte Theil bor uns wichtig. Nachdem sich derVerfaßer sehr beklaget, daß diejenigen, welchedurch Auslieferung der Bibeln selbst am Glau-- den Schifbruch gelitten, den standhaften und ge-fangenen Christen ihre Leiden durch allerlei Kün-ste sehr vergrdsert, so fähret er so fort:beson?ders da der ehemalige Bischof zu Carthago,Mensurius, anfieng, nachdem er kurzvor-hero sich durch die Ablieferung der Bibelheftetet hatte, die Thorheit seines Verbre?chens durch eine noch schlimmere Grausamkeitbekam zu machen. Anstatt daß er von den (ge-gangenen) Märtyrern wegen der verbrämenBücher Vergebung suchen und erbitten solte,häufte er seine Sünde mit noch größeren Sün-den, und wütete wieder die Märtyrer mit ebendem Herzen, mit welchem er die Bibel zumFeuer übergeben. Härter; als der Tyrann,grausamer; als der Henker, erwehlte er seinenDiakonum Cacilianum , als einen geschiktenGehülfen seiner Bosheit. Dieser sezte bewaf-nete Mannschaft mit Riemen und Peitschen vordie Thür des Gefängnißes, damit alle, welcheden Märtyrern dahin Speise und Trank brin-gen wolten, abgehalten und mit vieler Be-schimpfung weggejaget würden. Cacilianusschlug diejenigen, welche den Märtyrern Un-terhalt brachten: da die Bekenner im Gefäng-nis vor Durst schmachteten, wurden die Trink-,gefäße vor deßen Thüren zerbrochen: die Spei-sen den Hunden vorgeworfen: vor den Thürendes Gefängnißes lagen heilige Väter und Mür-