Band 
Vierter Theil.
Seite
61
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der Donatlften. Sr

1er der Märtyrer und brachten Tag und Nachtdaselbst im Wachen zu, ohne Erlaubnis, ihreKinder das leztemal zu sehen. Das Weinenwar erschreklick und das Klagen aller Anwesen-den traurig, das; durch den Tyrann und grau-,-samen Scharfrichter, Cäcilianum, den Mär-tyrern verwehret wurde, ihre Freunde zu um-armen, und den Christen, jenen die Pflichtender Liebe zu erweisen."

2ln/n. I. In den eölis mart^rum Lstorninr Presbyter!»I'elicis, vatlui» Ampeln, et aliorum, stehet dieseNachricht ra^.xvn. k>. 156. der dupinschen Ausgabe.Airm. 2. Hier ist wol der bequemste Ort, von dieser in derDonaristengeschichte allezeit wichtigen Urkunde einigeNachricht zu ertheilen. Sie bestehet aus Drey Theilen,einem Eingang rap. i. der historischen Erzehlung vondem Leiden und Martyrcrtod der schon genanten khri-sten II - XV. und einem Anhang caz?. XVI - XX.Dieser leztere ist vor uns freilich das erheblichste Stük;allein auch der gröste Stein des Ansiofes. Surias hatsie unsers Wißens zuerst herausgegeben, sbb. lsnkror.<l. 11. tebr. p. 114. und zwar ganz; bey der zweitenAus»gäbe aber den Anhang weggelaßen. Diesem üblen Bey-spiel, das was in Handschristen stehet, aus Parthei-lichkeit nicht vollständig zu liefern, ist -Henscken sLütllÄoi-. tom. II. kebr. p. 51z. sgg. und so gar Ruinartteleöb. abb. msrt^r. p. z8l. sizg. des amsterdamisclienNachdruks gefolget, obgleich des leztern Ausgabe ihreVorzüge hat. Hingegen hat Balu;e mil'cellsn. sib»-.II.p. 56. l'gg. als ein ehrlicher Mann sie unzcrstümmelt auseiner colberriniscken Handschrift abdrukcn laßen; wor-auf denn Dupin in den moniment. kikor. vonst. bei-de, die baluzische p. 150. und die rninarcische p. 157.mit ihren eignen VorreScn und Anmerkungen gelie-fert. Ueber ihren Urheber und Glaubwürdigkeit ist nunviel gestritten worden. Es ist einmal eine Nachrichtin Augusiini breuicul. coll. 6. g. 17. vorhanden,daß die Donaristen sich bey dem Rcligionsgespräch aufgewiße §esis msrt^rum proconlularis berufen; da aber

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