zu Alexanderen. siz
»Sie lagen, der HErr sey nicht der Urheber des„Uebels."
2l»m. äsh-,eref. cax. 79. p. 148- Im Lateinischen heißetes : äominum mslorum non säe lsdlorsm. Der Ver-faßer sezek hinzu, theils, daß ein anderer (worunter erLloriannm verstehet, der aber als ein Valencinianepim zweiten Jahrhundert gelcbet) dagegen gelehret, äo-mi»um Miiiorum eile isüorem, und ebenfals ein Ke-zcr fty; theils daß die erste Kezerei aus Ies XI^V, 7.und Amos IN, 6. zu niederlegen, woraus ziemlich wahr-scheinlich, daß durch msls nicht das moralische, sonderndie so genannten physischen Uebel zu verstehen. Seinübriges Polemisier» ist an sich schlecht und vor uns un-erheblich.
II. Augustinus, der die kleine und nur wieim Vorbeigehen beigebrachte Nachricht des Epi-phanii nicht mus bemerket haben, wiederholetdie kurze Anzeige, daß die Kollmhianer von ei-nem Kollutho herrühren und sagen, Gott habedie Uebel nicht gemacht.
2lnm. äs kseres. caz,. 65. Augustinns redet so:
«r — äicebrmt, äeum non iscsre msi», und fügetauch die gedachten Worte des Jesaias als einen Wieder-legunqsgrund an. In dem folgenden cax. 66. wo ervon Florians redet, macht er noch einen kleinen Ausaz:creot äeus msls, poenss iustisstmas irro^snäo, guockcolmlurs non viäebot. Auch dieses ist eine Widerle-gung, durch eine ungereimte Folgerung aus Lolluchirehrsaz.
III. Der Verfaßer des Prädestinatus ver-dienet noch hier in Betrachtung zu kommen.Da es keinem Zweifel unterworfen, daß er ei-gentlich nur ein Abschreiber des Augustini ist,so ist allerdings merkwürdig, daß er hier von je-nem ganz abgehe. Er drukt nicht allein den an,iv Theil. Kk gebli-