Band 
Vierter Theil.
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514
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fiq. Spaltung des Rolluchi

geblichen Irtum so aus: Gott habe das Böseund das Gute erschaffen; sondern behauptetauch, daß er eben durch die göttlichen Wortebei dem Iesaia, die Philaftrius undAugu-stinus, lhn zu niederlegen angeführet, seineMeinung zu beweisen gesuchet. Daher siehetauch die beigefügte Wiederlegung anders aus.Er giebt zu, daß Gott Urheber der Strafübelsey, allein er tadelt, daß Kolluthus einen Schlusvoll der Gattung auf das Wesen gemacht undgelehret, Gott sey der Schöpfer der Uebel.

Anm. i. prseclell. /«-»-. I. 6;. P 494. im ersten?beilder Werke des Sirmonds, nach der Pariser Ausgabe.Seine Worte sind: ttl rlicunt, 6eum creslle msls etdons: secnnclum iittersm sentientes, gnnä «jicitur:eFo creanr nra/a et /acrenr öona,- und: illi koc»ä substsntism sb specie transkerentes, mslorumcleum» 61 erunt crestorem.

Anm. 2. Die noch jünger» Schriftsteller, wie Isidorus,die nur Anqustini Worte wiederholen, kommen in keineBetrachtung.

§. Vtt.

Bei diesen Nachrichten ist in unsern Augendie Frage die wichtigste, welche aber, so viel wirwißen, von keinem neuern Gelehrten aufgeworfen,ob sie auch überhaupt wahr sind? Man hat die-ses als ausgemacht angesehen und daher die bei-den Säze, daß Kolluthus das wirklich gelehret,was ihm zur Last geleget wird, und daß derKolluthus , der diesen Irtum vorgetragen, mirdem Kollutho, der zu Alexanderen Unruhegestiftet, eine Person sey, ohne Beweis ange-nommen. Es scheinet zwar ein Beweis darin-nen