mit den eigentlichen pelagiancrn. 54z
5. Endlich verdienet noch die Vergleichunghier eine Stelle, welche Augustmus zwischenden beiden Häuptern der pelagianischen Parlhei,Petagio und Calestio himerlaßen.
Anm. (^aiä inter illum (pelsAium) et Osolellinm inksc quseüione äitisbic? niü 4006 ille spertior, illsoccultlor 5 uit, ille pertinscior, iüe menäscior, velcerte ille liberior, ille sllutior, äs peccat. ori^in.ca/,. 12. p. 17z.
II. Orostus saget desto weniger zu PelaqiiLob. Er beschuldiget ihn der Kleiderprachrrgiebt vor, daß er verstümmelt (verschnitten) undeinäugig sey: die Bäder und Gastmale besucheund sich wol pflege: breite Schultern und star-ken Naken habe: im Gesicht fett sey: und seinärgerliches Betragen allen bekant sey.
Anm. apoloz. p. 620. 6zy. 666. 66g.
III. Zosl'mus giebt ihm davor ein rühmli-cher Zeugnis.
Anm. s. oben §. III. IV. Anm. 2.
IV. Hieronymus erkläret es vor Heuche-lei , wenn Pelagtus sich demühtig einen Sün-der genennet und beschuldiget ihn des Hochmuhtsund Stolzes. Er läßet ihn nicht einmal in An-sehung seiner Gelehrsamkeit Gerechtigkeit wie-derfahren.
Anm. l. S. epill. CXXXIII. sä §. 10. tom. I.
oper. p. rozz. und äi»lo§. contra ?elsxiso. §. 14. tom.II. oper. p. 784.
Anm. 2. Die oben §. III. II. Anm. r. angezeigte Stellen ge-hören auch hieher, da er den Pelagium auch einer wol-lüstigen Lebensart beschuldiget.
Anm. z.