Band 
Vierter Theil.
Seite
544
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544 Streitigkeiten

2lnm. z. Wir müßen noch einen kleinen Fehltritt des Hot«tingecn p. go. verbeßern. Er ftzet den Prosper unlerPelagii Lobredner und führet zum Beweis die Worte:

worum exemplum munäigue msZisterin dem csrM. 6e intest, ca^o. z. v. 56. p. 6. an. Manlese sie und bewundere, wie es möglich gewesen, das,

- was von Hieconymo, der genennet ist, gesagek worden,auf Pelagium zu ziehen.

§.V.

. Von diesen unterscheiden wir billig zwei an-dere Zeugniße, über welche sich die Meinungensehr gechestet haben. Erstlich Nndet sich üi ei-nem Schreiben des Johann Chrysostomi fol-gende Stelle:ick bin wegen des Münchs Pe-lagst überaus betrübt. Urtheile daraus, wel-cher Kronen diejenigen werih sind, welche stand-haft bleiben, da sich Männer hinreißen laßen,welche in der Uebung des strengsten Lebens solange Zugebracht.,, Zweitens redet Iftdorusvon Pelusium, von einem Münch Pelagio und'beschreibet ihn, daß er gern was gutes eße undtriiike. Ob gleich sehr viele gelehrte Männergeglaubet, daß von beiden Schriftstellern keinanderer, als unser Pelagius gemeiner sey, soist doch dieses nicht allein ganz unerweislich, son-dern auch zuverläsig falsch.

Anm. l. Chrysostomi Stelle findet fich in epistol.Ol^mpisä. im dritten Theil seiner Werke nach Mont-fauconn Ausgabe p. 24z. des Isisori Brief aber an denMünch Pelagium ist üür. I. exist. Z14.

Anm. 2. Die Urtheile über die Frage: ob der Münch Pe-tagias bei beiden Schriftstellern von unserm Pelagioverschieden sey, find selbst so verschieden, daß wir fünfArten derselben bemerken. Die ersten und ältesten, wie

Karo-