mit den eigentlichen pelagianern. 547
2 lnm. r. Aus der Geschichte der Kirchenversammlung zuDiospoli wird klar, daß er griechisch verstanden undgeredet, wie Leiller in tiilloire äes suteurs ecdes.tom.X. p. 16;. richtig erinnert.
2 lnm. 2. Man vergleiche Xveismann introö. in memo-rsb. kikor. eccles. tom. I. p. 487. wo noch anderer neue-rer Schriftsteller Urtheile erzehlet sind.
§. VII.
Pelagius ist ein Schriftsteller und ein sehrfleißiger Schriftsteller. Die Kamms seinerSchriften ist allerdings wichtig. Wir wollensie in zwei Klaßen theilen. Einige sind nochbis auf unsere Zelten erhalten worden, unddiese sind
I. Die kurzen Erläuterungen der Briefe des I. C.Apostels Paullt. Das Pelagius eine solche ^5.Arbeit und zwar bei feinem Aufenthalt zu Rom: ^mithin vor dem Ausbruch der Kezeret geschrie-ben, scheinet das einzige zu seyn, was mit hi-storischer Gewisheit gefaget werden kan. Auchdas ist keinem Zweifel unterworfen, daß einigeStücke davon übrig sind, allein ob wir dieseArbeit noch ganz haben? und ob Pelagius indiesem Buch seine Jrtümer völlig oder zumTheil, oder gar nicht vorgetragen? sind zweiFragen, die mit weit mehr Schwierigkeiten ver-bunden und noch durch einige zufällige Fragenvermehret, aber wichtig werden.
Anm. Hier haben wir von einer, vor die pelagianischeHistorie, wie vor andere Theile der Geschichte der theo-logischen Gelehrsamkeit sehr erheblichen Frage zu reden.
Um Ordnung und Deutlichkeit unserm Vertrag zu schen-ken, wollen wir erstlich den unpartheiischen Leser inMm 2 Stand