Band 
Vierter Theil.
Seite
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ss2 Streitigkeiten

Anm. I. Daßpelagius an die Jungfrau Demetrias einenlateinischen Brief erlaßen, haben uns die Alten berichtet.Augustiners äs cbristi cag. 22.1g. p. rh>. geden-ket eines Buchs des Pelagii, quem 36 sscrsmnem lcripiu, und meldet, daßpelagius in dem Schrei-ben nach Rom (an P. Jnnocenrium) dessen gedacht,und führet mehrere Stellen daraus an, welche in derLehre von der Gnad« anstößig sind. Ebendaselbst cax.Z7. >'g. p. 16;. führet er Pelagii eigne Worte an, dar-innen er sich auf seinen Brief ssersm ekristi virßi-nem vemetrisäem als ein Zeugnis seiner Orthodoxieberufet, und liefert wieder einige Auszüge, mit ihrerWiederlegung. Vorhero hatte er epill.dXXX Vill-en/,. 2. und ca/>. z. p. 528. zzo. von eben diesem Buchgeredet und gemeldet: er habe es ohne Nahmen desDerfaßers erhalten: es waren Jrtümer darinnen, wel-ches aus den ausgezogenen Stellen erhelle: endlich Pe-lagius habe in einem Brief, wo sein Nahme ausgedruktstehe, selber bezeuget, daß er an die Demetrias ge-schrieben, doch wiße er, Augustiners, nicht, ob dieseseben das Buch sey. Gcosius »polarst, p. 662. hat auchvon diesem Brief eine Nachricht hinterlaßen. Er be-schuldiget ihn nicht allein der darin enthaltenen Jrtümer,sondern auch, daß er sich dabei fremder Hülfe bedienet,und daher auch die schlechte Schreibart fließe- Alleindieses Urtheil ist ohne Grund, und zeiget nur, daß ivro-stus selbst von gutem und schlechtem Stil nicht urthei-len können.

Anm. 2- Dieses Schreiben des Pelagii an die NonneDemetrias ist allerdings noch vorhanden, und in denHandschriften cbenfals unter -Hieronymi Werke gesezet,welches desto füglicher geschehen können, da theils wirk-lich von Hieronxmo ein Schreiben an diese Person ab-gelassn worden, epist. 6XXX. tom. 1 . «per. p-y6y.theils aus Augustini Bericht erhellet, daß wenigstensnicht vor allen Abschriften Pelagii Nahmen gestanden,ob er sich gleich selbst dazu bekannt. Daher auch einige,wie Erasmus, sich begnüget, diese Arbeit Hieronymoabzusprechen; andere aber unrichtige Derfaßer angege-ben. So bat schon Voß bemerket, daß in einigen Hand-schriften Lälestius genennct werde: Lepa den Pelagia-ner Irrlianum, (S. Labricii angef. Buch tom.IV.

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