mir den eigentlichen pelagianern. ssr
nm? Gretser saget kurz, weil sie ausgelassen worden:Dupin, weil sie pelagius bei einer zweiten Durchsichtselbst ausgestrichen, biblisch, äes suteurs eccles. tom.III. p. 426. Nocis p. z6. weil Lälestius sie ehemalsdazu gesezct batte, mithin Pelagius sie nicht geschrie-ben. Vofi uud Garnier mit dem großen Grund, weilLaßiooorius so dienstfertig gewesen den Text zu ver-stümmeln. Endlich die sechste Frage: ist die Arbeit,wie sie iezt ist, pelagianisch; oder orthodox. Jenessagte Voß p. ;;6. sg. und hatte recht und viele Nach.folget. Keiner hat es fleißiger; jedoch nicht ohne Ueber-treibung durch Ausdehnung auf alle pelagianische Lehr-sätze bewiesen, als Jansenius ^uZustin. Lör. I. p. zz.Hingegen wil Garnier p. 258 durchaus nichts irrigesdarinnen finden und ihm folget auch hier tNaffei. Wirglauben, daß dieses vor unsern Zweck gnug seyn kan.Von der innern exegetischen Beschaffenheit brauchen wirhier nicht zu reden. Es ist klar, daß diese Arbeit Pela-gio keine Schande mache, und wenn die wenigen anstös-sigen Stellen ausgenommen werden von seiner Geschick-lichkeit, die heil. Schrift auszulegen, einen vortheil-haften Begrif erweke, wovon Rieh. Simon la bistoir.crit. äes «.-omrnent. äu bt. 's. cax. l6. p. 2Z7. nachzule-sen. Man vergleiche hier nochBudveiilaAoAp. 1397.
II. Das Sendschreiben all die JungfrauDemetrtas, welche sich dem einsamen Lebengewidmet. Ihr vornehmer Stand hatte ihr dieHochachtung und Bekanntschaft der angesehen--sten Lehrer erworben, welche nach dem damali-gen Geschmack in ihrer Standesveranderung ei-nen Heldenmuth fanden, und sie durch Lobsprü-che, durch Glückwünsche und durch Ermahnun-gen zu befestigen suchten. Dahin gieng Pela-gii Schreiben, welches noch vorhanden ist undunstreitig seinem Urheber Ehre macht, aberauch schon von den Alten wegen der darinnenenthaltenen Lehrsaze vor irrig erkläret worden.
Mm 4 Anm.