mir den eigentlichen pclagianern. 561
von pelaaio in einer öfentllchen Schule erhalten, er«klaren wollen, Garnier aber hat richtiger erwiesen, daßes von Adoocatendiensten zu versieben, not. in IUsr.LIerc. ton». I. p. zz. und ihm sind die Benediktiner §. I V.und Tillemonr p. 57z. beigelretcn Es ist zwar eineunrichtige Lesart der varonesischen Handschrift vonGennadij csral. viror. iltullr. rax. 44. da sie anstatt:sncegusm/'e/aZio conourreret, liefet: snteqnsm xs-latio conrurreret, in VIoris Werken tom. IV. p. 848-und Labricii bibliork. I.atin. med. seui r/o/. I. p. 872.scheinet aber doch aus dieser Ursach entstanden zu seyn.
Anm. 4. Von dem lezten Umstand erklären fast alle dasBeywort prodiAiolus , welches Vinccntius von Lerinscommonitor. ra/). Z4. k>. zrz. der bremischen Ausgabevoil l6Z8> hat, es ist aber doch nicht erwiesen.
IV. So zuverlasig es ist, daß Calestiuskein Bischof gewesen, so ist es doch nicht un-wahrscheinlich, daß auch er ein Münch gewesen.
Anm. i. Von dem Irtum derjenigen, welche dem Läle-ftio die bischöfliche Würde beilegen, s Vofl P.z6ll.
Anm. 2. Von seinem Münchsstand habm wir ein einziges,aber klares Zeugnis des Gennadii ds vir. illullr. ra/r.44. und ein wahrscheinliches in der oben angeführtenStelle des Auguflini, daß die pelagianiscbe Kezereivon monsokis entstanden. Garnier? Wiederspruch istdaher unerheblich, p. 72. und wird gleich darnach selbstwiederleget.
V. Von ihm redet Hieronymus sehr ver-ächtlich; billigere Schriftsteller geben ihm dasLob vieler philosophischen Gelehrsamkeit und da-bei der Kunst scharfsinnig zu streiten; anoeretadeln an ihm eine grose Schwazhafttgkeit.Seme Schriften zeigen, daß beides lezrere, Lobund Tadel, gegründet sey.
Anm. i. -Hieronymu» rede,, von Läieflio, wie aus denangezeigten Schriften erhellet, epilt. I.XXXIII-§ 5.IV Theil. Nn l>. 1027.