mit den eigentlichen pelagianern. 769
gianern, und verleitete Augnstinum, die ptsellestina-tionem all Lratiam zu behaupten, davon unten einrnchrcrs.
X V. Ob nun gleich die Gnade den Willendes Menschen so besten, daß er das Gute wol-len, und wirklich gute Werke thun kau, so blei-bet doch noch in ihm die böse Lust, und zwaraus der Ursach, damit er gegen dieselbe kämpfe.Sie ist ihm in der Taufe vergeben, und verdam-met nicht, kan aber allerdings eine Ursach wirk-licher Sünden werden.
Anm. S. Augnstinum 6s peccstor. msrit. st rennt!,stbr. I. zy. p. 26. /rör. II. ca/,. 4. p. 28- ingleichenin dcm Büchern lle nuptÜ5 st coucupilc. und VI.contra lullan. ca/,. Z. s^cz.
XVI. Es können aber nicht allein die, wel-che die Gnade haben, sündigen, sondern sündi-gen auch wirklich, aus Unwißcnheit, Vergeßen-heir u. s. w. Sie haben alle ndhtig, die fünfteBitte im V. U. zu beten. Es ist kein Menschohne Sünde.
Anm. I. S. oben §. XXXVI. VI. VII. VIII. wo die Ka-nonen von Tarthago, die hicher gehören, angezeigt sind.
Anm. 2. Augnstinus hat sonderlich seine Meinung in demstör. II. äs peccstor. meritl« st remilllone Z. P.27. sgg. vorgetragen, aus welchem Wall p. z iz. lgg.einen schönen Auszug gemacht. Die ihm vorgelegteFrage: ob, auser Christo, ein Mensch in der Weltgelcbet, lebe, oder leben werde, ohne alle Sünde? thei-let er in vier andere Fragen, und beantwortet sie so:i) Ob ein Mensch in diesem Leben ohne Sünde scyrrkan ? Antwort: ja, durch die Gnade Gottes, undseinen, von jener gcbeßertcn, freien Willen: 2) ob ei-ner wirklich ohne Sünde sey V Antwort. Nein, weildie heilige Schrift alle vor Sünder erkläre, z) War-IV Theil. C c c «m