mit den eigentlichen pelagiünern. 77z
der Lehre von der Gnade völlig einig gewesen, undnur über die Frage uneins: ob die Gnade wieder-stehlich, oder unwiederstehlich wirke? Ein Theilin der Absicht, daß nur die Lehre von der unwie-derstehlichen Gnade vor die orthodoxe Lehre er-kanc werde; Verändere, daß Pelagius vorrechtgläubig gelte.
Anm. Daß beide Basnage und Leclerc hierinncn befehlet,hat schon woismann introäutb. in meinorsbil. liillor.eccles. tom. I. p. 491. erinnert. Von dem leztern istnoch Wall p. z 16. tiiq. zu vergleichen.
III. Noch andere sezenden Streit so, daßPelagius selbst eine durch innere Gnadenwir-kung hervorgebrachte Veränderung erkant, al-lein dieser Gnade nur allen Einflus; oder Wirk-samkeit zur Hervorbringung guter Werke abge-leugnet.
Anm. S- Ltatal. Alexanders dillor. ecclet. sec. IV. p.27. Sonst bemerket dieser Schriftsteller zwischen deaLehrbegriffen beider Parcheien folgende Unterscheidungs-stücke : i) die Pelagianer leugneten alle Wirkung derGnade in denWillen und in cineHandlung selbst: 2) sieleugneten ihre Nohtweiidigkeit, und begnügten sich mitden Vortheilen, eine Sache leichter zu thun: z) sie be-haupteten , daß diese Gnade auf vorhergegangene Ver-dienste als Lohn folge.
I V. Ferner haben einige folgende Säze vorvelagiamsch ausgegeben, die Gnadenwahl ha-lbe irgend einen Grund auf irgend eine Art in demmoralischen Verhältnis der Menschen gegen dengöttlichen Willen, mithin einen Bewegungs-grund auser Gott: die Gnade Gottes unddas Verdienst Christi sey algemein: es sey einUnterschied zwischen der Erwerbung, und Er-
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