mit den eigentlichen pelagianem. zsz§. L.XXXH.
Die dritte Anmerkung ist diese. Es warschon damals unter den über Religionssragenstreuenden Partheien der Christen die Gewohn-heit cingerlßen, um den Gegentheil verhaßt zumachen, deßen Lehrbegrif mit andern Kezereimzu vergleichen. Und dieser folgten denn auchdie Pelagianer und ihre Gegner. So nichtsbeoeurend dergleichen Anklagen in den Augendes vernünftigen Cmsten und Theologenseyn müßen, so wenig kan sie der kritischeGeschichtschreiber mit gleichgültigen Augenansehen, da sie ihm nicht selten die Hvsnungmachen, aus solchen Parallelen einiges Lichtüber wichtigere Umstände zu ziehen. Da aberdieses billig nur voll solchen Begleichungen zuverstehen, in denen entweder was sehr wichtiges,oder was sehr dunkeles lieget, so wollen wieuns hier auf zwei einschränken, und von den bei-den Anklagen der Pelagianer gegen ihre Ge-gner, diese waren Manichaer, und der Gegnergegen die Pelagianer , diese waren Nestoria-ner einige Nachricht geben.
Anm. Ehe wie von diesen Klagen reden, wollen wir nurkurz ähnliche Beschuldigungen anzeigen. Die Petagia,ner haben hier sehr viel gefündiget. Pelagius hat inseinem Hbello 6<iei recht grose Mühe sich gegeben, dieWiedersprüche seiner Gegner unter solchen verhaßtenGestalten vorzustellen. ?.z88- nach Walls Ausgabeheißt es: /onrn/anr llsmnriuius llaerelln, gul äicit,nulisin in futnro meritorum elle; lliüsntism, nosgusess ibi llabitnroL eile virtutes, gu»s liic ne^Iexeri-mus, welchen lezken Theil AuguUini Antwort /lör. III.concr» cluss epilrolits pelii^isnss 7. erkläret: p.Z(,l. illo8 errsre, rzul cum Mn»rc//aea llicuntdonüuem xeccstmw vrtare nc>n poile; illos,
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