Band 
Vierter Theil.
Seite
833
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mit den eigentlichen pelagianern. 8zz

die Welt kommen: er begieng auch hier im Be-weis keinen Zirkel, weil seine Gegner die Noht-wendigkeit oder die Nuzbarkeil derselben zuga-ben. Allein er that sehr übel, daß er, so vielwir wißen, auf den von den Gegnern wirklichangegebenen Nuzen nicht hinreichend antworte-te: noch übler, daß er eine unbedingte Not-wendigkeit der Taufe zur Seligkeit der Kinderlehrere, und überhaupt scheinet er von der Kraftund Wirkung der Taufe etwas verwirreteBegriffe gehabt zu haben. Doch dieses kangnug seyn, unser Urtheil zu rechtfertigen, daßbei diesen Streitigkeiten auf beiden Theilen Jr-tümer Statt gefunden und das janstmstischeDilemma: wer kein Anhänger des Auguftiniist, mus ein Pelagianer seyn, sehr gröse Ein-schränkungen leide.

Anm. Wir müßen hier nochmals erinnern, daß wir garnicht den gesamten Lehrbegrif des Augustini; sonder»nur seine Widersprüche gegen die eigentlichen Pelagia-ner beurtheilen wollen. Unter den neuern haben wirkeinen gelesen, der nach unsern Einsichten richtiger undbescheidener geunheilet, obgleich nur zu kurz, als densel. weismann ton». I. kiüor. ecclek. x. 491.

§. I.XXXXV.

Zweitens haben wir von dem sittlichenBetragen beider Theile noch zu reden. DiePelagianer haben vornemlich das zu Schul-den kommen laßen, wie wir schon mehrmalsbemerket und bewiesen haben, daß sie nie ehr-lich gnug mir ihren Gegnern umgegangen. Anihrem Beispiel kgn der Theolog die wichtigeIV. Theil. Ggg Pflicht