mtt den eigentlichen pckagianern. ßzg
ses kan keine andere Ursach haben, als daßwirklich dre Anzahl der Pelagianer sehr kleingewesen, und der.'gemeine Haufe der Christendaran keinen Antheil genommen. Desto wenigerhatte man durch öfentliche Anstalten so vlelLerm machen sollen. Betrachten wir die Ge-gner der Pelagianer, als theologische Schrift-steller, so können wir nicht anders, als den Au-gustinum dem Hicronymo sehr weit vorziehen.Der leztere ist vol Adfect, und begehet alle Feh-ler, die ein aufgebrachter Polemikus ie begehenkan, der erste aber last sich auch in Hize brin-gen, am meisten gegen Iulianum und ist nichtvorsichtig gnug, die Geseze der Liebe zu bewah-ren, ist aber dabei doch allezeit gemäsiget undfein. Doch von solchen Fehlern haben wir kurzvorhero schon Anmerkungen gemacht, die wirhier nicht wiederholen wollen. Und so endigenwir diesen Abschnitt mit dem einzigen Zusaz,daß die ganze pelagianische Historie noch au-ßer den hier mitgetheilten Beobachtungen reichsey an Begebenheiten, die uns durch ihr gegen-seitiges Beispiel beides die Liebe zur reinenWahrheit der Offenbarung mit sorgfältigerVerwahrung vor die Wirkungen des namrlUchen Stolzes, und die Rechrschaffenheit im ganHzen Betragen gegen andere empfehlen.
Anm. Es ist noch übrig, daß wir von dcn neuern Schriftstellen,, welche die pelagianische Geschichte bearbeite,haben, einige Nachricht geben. Ihre Anzahl ist sehrgros: sie sind zwar gar nicht von gleichem Wehrt, ver-dienen aber deswegen doch nicht allein genant zv wer-den; sondern können auch durch den Plaz, den sie in
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