morgen anvertrauend, verschiebe ich, zusehr ermüdet, für heute die Aufzeichnungdessen, was mich am meisten, angeregt.
Den 10. Um 8 Uhr schon des Mor-gens begab ich mich auf den Weg, umpräcis um 9 Uhr midi in dem Laboratoriumder Royal Institution bei der Vorlesungüber Chemie, die Herr Professor Brandejeden Tag von 9 bis 10 Uhr einem Audi-torium von sediszig bis aditzig Personensehr verschiedenen Alters, und dieselbigemit den gehörigen Versuchen begleitet, er-thcilt, einzufinden. — Obsehon mir dasEnglische geläufig ist, besorgte ich dennoch,ihn nidit ganz zu verstehen, allein seinedeutliche, langsame Aussprache und diegrofse Präzision im (freien) Vortragemachte diese Besorgnifs unnöthig. Er be-handelte nach einander den Schwefel- undSalpeter-Aether, stellte sie dar, erwähnteihres Einflusses bei Bildung detonirenderMetalloxyde, zeigte auf Tafeln dem Auge