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Gutes und Schlechtes so nahe neben ein-ander bestehen kann. Ich erwähne selbige,damit man nicht glaube, es sei alles ganzvortrefflich, so wie auch in den Sitten undManieren nicht alles lobenswerth ist; Fol-gendes ist ein Beleg dazu:
Wenn bei uns in einer Kneipe ein mü-der Fuhrmann oder Bauer den Kopf aufden Tisch legt und schlaft, so blickt manihn eben an und lafst es gelten; hier aberkam ein junger vornehmer Mann , von derSorte, welche die Engländer Beau nennen,und wir, unhöflich genug, Zierbengel über-setzen , und mit, was ziemlich selten ist,an den Stiefeln angenagelten Spornen in denSpeisesal. Er legte Hut, Reitpeitsche undHandschuhe auf einen gedeckten Tisch,setzte sich daneben und fing an zu schlafen.Diese Lage war ihm aber nicht bequemgenug, er zog einen der schönen Sessel(wer Albions Hotel kennt, weifs, wiekostbar alles meublirt ist) zu sich, legteseine beiden Flifsc mit Stiefeln und Spornen