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Den Nahmen einer Italiaͤniſchen Waage fuͤhret ſolche,weil fie in Italien am meiſten gebrauchet wird und dahero auchihren Urſprung haben ſoll, wie ſolches anderswo weitlaͤufftigerſoll dargethan werden.,
Den Nahmen einer Heu; Waage aber hat ſolche allhierzu Leipzig weil fe alſo angeleget iſt, daß man das groͤſte FuderHeu mit ſamt dem Wagen bequem aufziehen, und auf das ac-curateſte waͤgen kan; welches ſonſten hier auf keiner andernWaage moͤglich iſt. Inzwiſchen aber koͤnnen dennoch auch al-lerley Guͤther groſſe Faͤſſer und Pallen, welche uͤber 20 Centnerfind, und die andern Waagen allzuſehr beläͤſtigen und ruinirenwürden, darauf gewogen werden; wiewohl auch geringere biß3 Centner, und kan ſolches ſehr accurat geſchehen; maßen dieWaage auf 30 hiß 40 Centner 1 Pfund, ja noch weniger an-
ſaget.Das andere Capitel.
Beſchreibet die Stücke und Theiledieſer Waage, und zwar auf der erſtenKupffer⸗Platte.
Die erſte Figur:;
EG Der groſſe eiſerne Balcken bey g Ellen lang deſſen Länge,Breite und Staͤrcke, durch den Maaß ⸗Stab No. I. fan absgenommen werden.
H Die Scheere in welcher der Haupt⸗Zapffen oder Poltzengehet, und damit ſolche aufgehangen wird.
I Der Haacken.
K Der Schieber oder Lauffer, daran das ordentliche Gegen-Gewicht haͤnget. ö
A Das ordentliche egen Gewicht fo allezeit hängen bleibet.
B Das andere Anhaͤnge⸗ Gewicht, fo an dem duſſerſten Nagel
ge-