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Cosmographei oder beschreibung aller länder, herrschafften, fürnemsten stetten, geschichte[n], gebreüchen, hantierungen etc. / zum offtere[n] mal trefflich seer durch Sebastianu[m] Munsteru[m] gebessert in weldtlichen vn[d] natürlichen historien, vn[d] ietzunder aber biß auff das tausent fünffhundert drei vn[d] fünfftzigst jar gemeret. Item auff ein neüws mit hübschen figuren vnd landtafle[n] geziert, sunderliche[n] aber werden darin co[n]trafehtet siben vn[d] viertzig stett, vnder welche[n] bei dreissig auß Teütscher nation nach jrer gelege[n]heit dar zu kommen, vnd vo[n] der stetten oberkeite[n] do hin sampt jren beschrebungen verordnet
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VII
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der Coſmographp. vijdbmackt der onſtetig geruch vnnd heßlich farb ſo ſich in es geſetʒt haben/ bleibendarin. Nit anders ghat es mit den ſauwern/ bittern/ geſaltznen vnd alunen

waſſern/ deren wir vil hin vnd wid in Ceüt ſch land haben. Dan die weil rieff m

cktrich das broñen waſſer mãcherleĩ geſafft ont ſpringẽ erwachſen/ erf indrbobs! daß auch ſo vil ſeltzamme vnd mãcher lei geſchmackt im ertrich durch die nadur geboren werden/ welche dio waͤſſer an ſich ʒiehen vnd mit jnen herfür bꝛingen.Ind alſo werden die waͤſſer bitter ſo ſie flieſſen durch alunen erde/ geſaltzon durchgeſaltzen ertz/ ſawer durch niter gewechß/ eins boͤſen geſchmacks ſo ſie 79 755 ſchwebliſche vnd bechiſche ſtert. Man ſagt nit daß ein waſſer ruch ſei/ ſun-der ſolichs wirt zůgelegt als ein eigent humm den früchten die von baͤumen kommen/ als ein ruhe wür gende bir oder holtz oͤpffel/ aber ſagt/ waſſer iſt ſuß-eißt/ geſaltzen/ bitter/ ſauwer/eſſechtig/ wie man ʒů Elbogen in Behem findt.

Bit. Tynd ſaiwer qyaſſer.

Vom feüwer ſo inwendig im erderich brint. Cap. vij.

An weyßt wol das voꝛ zeiten berg vndeben felder auff erdtrich ge-O brent haben/ ja man findt auch noch vnſeren zeiten feüwer dieauß dem erdtrich ſchlahen/ beſunder in land iſt der Heckelberg/welche etlichen zeiten würfft auß groſſe ſtein vnnd ſchwebel/ er-ſpreitet gerings vmbher ſo vil oſchen/ daß das erdtrich et wan weyti v mbhernit mag gebauwen werden. Nun wo bergſeind die alweg bꝛennen/ iſt gůt ʒů verſton daß andem ort das rauch loch onuerſtopfft iſt/ des halben die flam̃ vnd rauch ein freyen auß gang habẽ.Vnd ſo es ſich ʒůtregt daß mit der zeit die innere, geng verſchlagen werden/ brent das feüwer nichtsa deſter minder in ſeinem inneren ofen/ aber im o-D beren camin erloͤſchet es ein zeit lang⸗/ dar üb daßles do ſelbſt kein materi hat daruõ es ʒů leben hab.So aber ein ſtarcker blaſt vnd ongeſkuͤmer windtzum innerlichen brennofen kompt/ wirt das feü-Ver der maſſen von im genoͤtigt/ das os ſein vor-Ie drig verſtopfft rauchloch mit gewalt auff bricht-A oder ſunſt ein ander camin vnnd auß gang ſůcht pvfñ mit jm außtreibt eſchen/ ſand/ ſchwebel/ bimßſtain/eiſen kloͤtz/ felſechtig ſtein vn andere materi/ vnd das zum offter mal nitvn ſchaden der vmbligenden laͤndern. Des gibt vns ein mercklich anʒeigung derorũſt/ ſo in vorꝛuckten jaren in Sicilia im beg tna geweſen iſt.

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kieckelberz.

Von mecallen/ vnd ſonderlich von goldt. Cap viij.

As gegraben metall iſt von natur weich vnd flüſſig/ wie das queck-A ßlber/ oder hert/ aber das flüſſig mag gemachet werden durch hitzes feüwers/ als dan iſt golt/ ſylber/ kupffeꝛ vnd vilerlei plei/ oder

grundt vnd ſteinen. Im Teütſch land wirt ʒů vnſeren zeiten vil gedigen ſylbergefunden/ gleich wie auch kupffer vnd plei/ das dan wider Plinium iſt/ der hatder meynt man moͤ ge kein lauter ſylber/ das lauter ge vachſen ſey⸗ finden/ aberFlath das man allein golt imerdtrich findt als hübſch glantzenden funcken.an wir vnſeren zeiten woͤllen acht haben wie man das 3 1

5 a iiij i

5 mag weich gemacht werden wie dan iſt das eiſen. i Nun diſe metall kein oder gewperden in jten gengen et wan lauter gefunden/ etlich ver miſcht mit agen neil.