. Das erſt buͤcz
guldiner pfennig falt an boden. Es henckt ſich das queckſylber gern an plei vndʒin/ aber ongorn an dz ſylber/ vnd noch küm̃erlicher an kupffer vnd al er ſchwer-lichſt an das eyſen. Dioſcoꝛides ſchꝛeibt/ das queckſylber getruncken eimgiffrigding ſey/ dann es zernaget mit ſeiner ſchwart die inner glider, i i
Von ertz oder kupffer. Cap. ri.fLAn findt kupffer gantz lauter/ etwan in ſeinen eignen gengen/ vndetwan in ſylbern gengẽ. Aber dz man mit ſteinen ver miſcht findt/
e 0 dz reinigt man in den ſchmeltz oͤfen Es hat guch ʒům off ter mal dʒ28 W;gegraben kupffer er was ſylbers in jm. Das Ongeriſch kupffer/ des
B gleichen das Cottenbergiſch vnd MNoꝛd wegiſch iſt gar hůbſch rot/
aber das man in Meiſen grebt iſt bꝛaunlechr. Welches gar gůt iſt/ das ʒertreibt
man mit haͤmmern vnd geüßt es auch/ aber an etlichen oꝛten beſunder im Ne-
berthal grebt man kupffer das lath ſich wol gieſſen aber nitt treiben. Man kanauchein hübſche goldf arb in das kupffer bꝛingen/ das wir moͤſchen nennen/ vnd
deie man das ghat zů mit einem zůſatz des gegraben Calmeies. Man dunckt auch den mag a
noſeh ma neten daryn/ vnd überkompt das kupffer daruon ein weiſſe farb. Es entpfahet
chet. gar liederlich wuͤſt flecken vnd mackeln/ beſunder ſo es mit ſcharpffen bitzlechtigẽ
feüchten vnnd fllieſſenden dingen beruͤrt wirt. Wann man auß kupffer moͤſchen
will machẽ/ legt man in ein hafen vil ſtück moͤſche/ vnd darauff ein ander zeil võ
Calmei/ darnach widerumb möͤſch erc. vñ ſetzt den hafen darnach in ein heiß feü
wer/ vnnd ſo diſe materienn zerghan vnnd ſich durcheinander temperieren/ wirt
hübſch moͤſchen darauß. Man macht auch dz kupffer weiß mit weiſſem arſenico-
ſalpeter/ ſublimirt queckſylber/ weinſtein etc.
Von dem eyſen. Cap. rij.Shaben die alten nit in jren geſchꝛifften hinder jnẽ gelaſſen/ das manS lauter eyſen findt/ ſunder es hat alwegen feces an jm hangen/ vnd wañ
man es anfenglichẽ ſchmeltzt mag man es gieſſen. Wann man es aberdarnach widerumb in das feüwer thůt vñ erhitzigt wirt/ wirt es weichdz man es ſchmiden mag mit dem hammer vnnd zerrreiben in dünneblech/ aber m an kan es nit leichtlich widerumb gieſſen/ man werff es dann in denerſten ofen · Ein theil eyſen iſt gantz zeh/ vnd wirt für das beſt geſchetzt/ wie dañiſt das Schwediſch/ Noꝛdwegiſch vnnd Noꝛdgoͤwiſch eyſen/ ein theil iſt mittel-meß ig/ als dañ iſt dʒ Miſniſch vnd Noꝛdgoͤwiſch über der Tonaw/ vnd dz dꝛittiſt gar ſchwach vnd mürb. Biß metall entpfaht auch bald roſt/ beſunder ſo es võnaſſen dingen beruͤrt wirt/ aller meiſt abeꝛ von menſchen blůt. Doch wirt jm ſo-licher flecken bald gar gering genommen durch moͤꝛe waſſer/ vnd wirt darfür verwart/ wañ man darauff ſtreicht mynig/ gyps/ vnnd ʒerlaſſen bech vnd hartz.
Von der metall en mixtur. Tap. rij.S ver miſchet etwan die natur diſe dꝛei metall vnder einander/ gold/ßlber vnd kupffer. Etwan findt man bei einander diſo vier metallen-d fſylber/ kupffer /in vnd biſmůt. Item wañ das fünfft rheil golds zůmlber kompt/ nennt man die ſelbig mivtur electrum/ darumb das einfarb hat wie der gel augſtein/ den man electrum nennt. Es iſt darnachein andere mixtur die man ʒů den groſſen bůchſenn bꝛaucht/ do man zů zwentzigpfundenn kupffers ein pfundt ʒin tchůt. Item aber ein andere temperie -rung/ do man zů ſechzehen pfundenn zin thůt ein halb pfundt biſmůt daß das
zin