xliſi Das erſt blechbey jnen daruon geſchuben. Sie woͤllen er ſey noch voꝛhanden vnnd ſeyend vilef perſonen darin mit leib vnnd ſele/ vnnd beſunder ſchꝛeiben ſie ein fabel vonn dem
zel vom Para groſſen vnnd gerechten rabi Jehoſuac ſie halten es aber fůr ein warheit) wie Gott45s. der her: ʒů jm ſchickt den engel des todts do er ſterben ſolt/ vnnd ließ jn fragen wʒ9 er voꝛ ſeinem end von Gott begerte. Do begert er man ſolt jm zeygen ſein ſtattin Gan Eden/ das iſt/ im Paradys. Er ward der bit gewaͤrt/ vnnd von dem en-gel des todts gefuͤrt biß zů der mauer des Paradys/ do ſolt er oben hinein guckenaber doꝛfft nit darein ghan. Was geſchach: Do er alſo nahe darzů kam/ entraner dem engel vnnd wütſcht eylends hinein/ durchgieng es vñ beſahe alle gemach/fand ſieben wonungen darin/ deren ein jede in der lenge hatt hundert tauſent meylen/ vñ in der bꝛeyte zehen tauſent. In der erſten waren die Heyden ſo võ jremirthumb ſich bekert hetten zum geſatz Gottes. In der andern woneten die Bůßfertigen. In der dritten/ Abꝛaham⸗ Iſahac/ Jacob vnnd alle kinder
ſrael die auß Egypten gangen waren vnnd in der wuͤſten geſtoꝛbenn. In derdierdten was niemand/ aber in der fünffen waren Meſſias⸗ ein ſun Dauid vnndElias. In der ſechſten/ waren die ihenen ſo in kummer vnnd angſt geſtoꝛben-vnd in der ſiebenden alle die/ die durch kranckheit oder marter vonn hinnen geſcheiden waren Solich narꝛheit ſchꝛeiben die arbeitſeligen Juden/ vnd die ein-faͤltigen halten vil darauff/ ob ſchon nit ein bůchſtab auß der geſchꝛifft dar beyiſt. Hie mag aber einer mir fürwerffen das woꝛt Chꝛiſti/ ſo er ſpꝛach/ heüt wirſtdu bey mir ſein im paradys/ vnnd darauß pꝛobieren/ das noch auff erden das pa-radys iſt. Antwoꝛt. Es erklaͤrt ſich ſelbs diſer ſpꝛuch auß der bitt des ſchaͤchers/ doer ſpꝛach/ Herr gedẽck mein ſo du komſt in dein Reich. Antwurt jm Chꝛiſtus/ heütwirſt du ſein bey mir im Paradys⸗ das iſt/ in meinem Reich. Das reich Chꝛiſtt iſtaber nit in diſer weldt/ wie er voꝛ Pilato ſpꝛach.
Von verenderung der ſtett vnnd laͤnder.Cap. xx.
Alo mon der weyß mann ſpꝛicht Eccleſtaſt. am erſtenn/ das die ge-ſchlecht der menſchen haͤrkommen vnnd widerumb verghan/ aberdas erdtrich ſthat alwegen. Als woͤlt er ſpꝛechen. Was gott machtO das hat ein beſtandt/ aber was durch die menſchen wirt auffgericht-1 das zerghat mit den menſchen. Es ſeind voꝛ zeiten geweſen groß nam8 hafftige ſtett in der weldt/ vnnd wañ du ſie jetzundt ſůchen woͤlteſt/ moͤchteſt duauch nit finden jr ʒerfallen mauren/ ja du moͤchteſt nit bald finden ein menſch-
en der dir zeigen koͤnd die hoffſtatt auff der ſie gelegen ſeind/ vnnd wañ du an das
ſelbig oꝛt kaͤmeſt moöͤchteſt du kaum in dein hertz faſſen/ das leüt do hetten ge-
wonet/ alſo gar zerghat der menſchen bꝛacht hie auff erden. Das bezeligt Trot-
in Gꝛiechenland/ Alexia in Burgund/ Tyrus in Paleſtina/ Coꝛinthus in Pe-loponneſo/ Babylon in Sennaar/ Athene in Attica/ vnnd andere mehr tref-
liche ſtett die voꝛ vil hundert jaren in grundt geſchleyfft ſeind. Vnnd doch wie
Strabo ſchꝛeibt/ iſt der menſch dar zů geneygt/ das er gern ghat an die end vnnd
dꝛt/ do voꝛ zeiten ſolich groß vnnd eerlich ſtett ſeind gelegen/ zů beſchauwen jrefůßſtapffen vnnd verfallen mauren/ gleich wie man gern heimſůcht die graͤber-
darin verdeckt ſeind die beyn der namhafftigen vnnd hochberuͤmpten maͤnner.
Das aber etliche ſtett ſo gar zů grund ſeind gericht das nachmals kein überbli-
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ben zeichen