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Schottlẽdervnd Hibernier gleich gesfittet.
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Das ander hüch 1Pon ſitten vnd gebreücß en der Engell enden
l Engellãd ſeind drei ſprachen Eine iſt die gemeyn vnd fürnempſtsſprach/ deꝛen ſich die Engellender vnnd auch die hoͤflichen Schottlen-der gebrauchen. Die andeꝛ iſt Hiberniſch vñ die braucht das gemeinebeüriſch volck in Schottland. Die dritt iſt in Wallia/ vnd die iſt Bri——ranniſch. Es iſt ʒwüſchen Engelland vnd Schottland alwegen vneinigkeir geweſen/ vnnd man verſicht ſich auch keiner concor dien/ es werden danndiſe zwe laͤnder durch ein künigliche ee vereinbart. ¶ Die weybeꝛ in Engellandſeind weyß vñ hübſcher geſtalt. Das gemeyn volck iſt grob vnd onerfaren/ aberdie edlen ſeind etwas eerbütiger vnnd früntlicher gegen den frembden. Sie pfle-gen die frembden geſt ʒů gruͤſſen mit entploͤßtem haupt vnnd einem gebognemknio/ vnnd iſt es ein weyb ſo küſſen ſie es. In kriegen verwůſten ſie nit die aͤckeroder ſtert/ ſunder ein part hey vnderſtach die ander auß zů machen. Z den ʒei-ten als Julius der erſt keyſer darein kam/ lebt das gemeyn volck im land vonnmilch vnnd fleiſch on bꝛott/ vnd kleideten ſich mit heüten der thieren. Ein weybdorfft etwan ʒehen maͤnner ʒů der ee haben/ vnnd galt gleich es weren jre bruderoder auch vatter geweſen. Die Schott lender haben jrer ſitten halb kein vnder-ſcheid vonn den Hiberniſchen/ von denen ſie auch entſprungen ſeind/ wie vor ge-ſagt iſt/ vnd vonen nit ferꝛ von einander. Dann wañ der himmel ſchoͤn iſt/ magman in Schottland Hiberniam ſehen. Sie haben in boyden landern ein ſprach-gleiche kleider vnd ſitten. Sie ſeind behend mit ſrer vernunfft vnnd verſtand-rachſelig vñ grymmig im krieg/ mogen wol hunger leyden ſeind hübſch võ leyb-aber achten keiner geʒierd. Sie ſeind von natur neydiſch vnd auffſetzig/ vnd verachten alle andere menſchen. Sie ʒie hend an groſſen adel von dem ſie kommenſeind/ auch in der groͤſten armůt růmen ſie ſich/ wie ſie von küniglichen ſtammonentſprungen ſoind. Vnd die weyl Schottland an manchem ort arm iſt an holtz-gibt man den betlern voꝛ der kirchen kolſtein zů almůſen. Die Engellenð ſeindvnder dem Reyſer Marco Antonio Vero/ durch anbꝛingung jres künigs/ derLucius hieß/ zum Chꝛiſten glauben kommen/ vnnd ſchickt der bapſt Eleutherius legaten vnnd verkünder des worts Gottes hinein. Als aber vnder dẽ keyſerDiocletiano die Chriſten allenthalben vurden zů der marter goʒogẽ/ ſeind auchin Engelland vil vmb Chꝛiſtus willen geſtorben. Vnd do ſie haͤrnach durch dieAngelſachſen auß dẽ land wurdẽ ver trungen/ vnd ein ander volck ſich in die inſelſetzt/ ward der Chriſtlich glaub darinn gar außgetilgt/ biß ʒů den ʒeiten des heyligen Bapſt Gꝛegorij/ der ſahe zů Rom etlich Engellender/ die gef telen jm alſowol jres leybs geſtalt halb/ das er ſprach/ Wan diſe leüt Chriſtum erkanten/ weren ſie wol füꝛ Engel an ʒůſehen. Ond alſo verſchůff er/ das jnen das Euange-lium ward verkündt. N 5 N 15
Don waſern/ Stetten Biſthummen/ vnd Hohen 5
ſchůlen die in Engelland vnd Schottland ſeind.
A. vorgeſagt iſt/ os ſcheiden diſe zwei waſſer Tueda vñ SuluaiusSchottlãd vnd Engellad. Darnach iſt ein groß waſſer in Engel-land/ heißt Sabrina oð Hyabern/ vnd ent ſpringt in Wallia⸗ vnd
zwei nãhafftige waſſer dari/ eins heißt Hyumbria/ vnd laufft ghen Eborac 5ö V
durch vil krußie falt es bey Buiſtowin ds möte: Sunſt ſind neos