Von Schottland. lxv
5 rthumherren weg genannt/ aber onger dann die voꝛdꝛige/ wirt võ des künigs
1 raſſen vnderſchlagẽ mit einer maurẽ/ poꝛten vnd thürnen/ vnd wirt für ein
8 oꝛſtatt geſchetzt. Sunſt hat diſe ſtatt trefflich vil neben vñ überzwerch gaſſen-
le von des künigs gaſſen gegen mittag vnnd gegen mitnacht ghon/ die alle mit
groſſen vnd hohen haͤuſern geziert ſeind/ vnd ſunderlich heißt eine die kůw gaſſ-
pala deren die Rhatßher zn/ vnnd haben die fürſten des Reichs ihꝛe herꝛlichearin. ö
Genealogy der kůnigen auß Schoccland/ von
vier hundert jaren haͤr gezogen.
21 Edgarus 588 ſein hauß fraw Alexander 085 1Sue ere l En A ubelmus Alexander lenander zlargarcta binigin 31 NorDauid Henricus( Neret/ir Bartergůlla ir man lohannes keleolus
man Alanus
Dauid Ilarioria ir man cumyngus lohannes cumyngus
8 9 10Iſabella/ir man ko Dauid Robertus gras Robertusbertus Briſeus ue zu Carriki Steuartus
ene das jar Chꝛiſtt eylff hũdert/ hat in Schottlãd regnirt Edgarus/ vnd auff9 iſt koſñen anno eylff hundert vnd ſteben ſein bꝛůder Alexander/ ein gotſeligerd gerechter man/ vnd als er kein erben verließ hat nach jm regiert ſein bꝛůdere der hat zwen groſſe krieg gefuͤrt wider künig Steffan von Engellad/ derPil zie halb beyder künigreichen. Er hat auch vil koſtlicher beüw verfůrt/ vnd0 ls ſter beyderley goſchlechter geſtifft/nit on groſſen nachtheil der küniglichẽ9 5 gamern/ ſunderlich dieweil die Schotten dem künig kein oð gar kleine ſteü-5 5 Lol vnd andere ongelt geben Es hett diſer Dauid ein ſun mit namen ken-10 der doch voꝛ dem vat ter ſtarb/ vnd ließ vil kinder hinder jim. 5 Macol--der dard künig nach ſeinem alt vatter/ hielt ſich früntlich zů den Engellen-vun/ darumb ward er ver haßt von ſeinen vnderthanen. s Guliel mus iſt komft tin an das roich nach ſeinem bꝛůder anno eylff hundert fünff vñ ſechtzig. Er hat115 etwas verpflicht dem künig võ Engelland der herſchafftẽ halb ſo in den gre-6 5 0 beyder künigreichen lagen/ vnd als er nachmals vom Engliſchẽ künig ge-1 1 2855 Ward gab er jm vmb ſein ledigung wil ſchloͤſſer. Es kam auch zů ſeinẽ zeiin Hr dard kůnig von Engelland auß dem heyligen land/ vnd ward gefangenſein ſtereich/ darumb er ein mercklich groß gelt geben můſt/ vnd ſchanckt ihm zůgrößte erledigung künig Wilhelm zwey tauſent marct/ vnnd wir finden nit dasfein b einigkeit zwiſchen diſen zweien reichen ſey geweſen dañ dozůmal. Dañ esfalle achmals alwegen zwytracht/ gezenck⸗ haſß/auffſatz vnd herte kriegynge
b be die weder mit bündnuſſen noch mit eelichor vermaͤhlung habẽ moͤgẽ hin-se genoſ̃en werden/ ſun derlich nachdem der Srantzoß ſich zům Schottlenderchlagen hat. g iſt künig Wilhelm anno in 4 kranck woꝛden vnd geſtoꝛben.nig w lexander künig Wilhelms ſun ein fridſam man/ iſt nach ſeinẽ vatter kü.worden/ vnd anno iris geſtoꝛben. 8 Alo xander künig Wilhelms gunf— un i
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