Buch 
Cosmographei oder beschreibung aller länder, herrschafften, fürnemsten stetten, geschichte[n], gebreüchen, hantierungen etc. / zum offtere[n] mal trefflich seer durch Sebastianu[m] Munsteru[m] gebessert in weldtlichen vn[d] natürlichen historien, vn[d] ietzunder aber biß auff das tausent fünffhundert drei vn[d] fünfftzigst jar gemeret. Item auff ein neüws mit hübschen figuren vnd landtafle[n] geziert, sunderliche[n] aber werden darin co[n]trafehtet siben vn[d] viertzig stett, vnder welche[n] bei dreissig auß Teütscher nation nach jrer gelege[n]heit dar zu kommen, vnd vo[n] der stetten oberkeite[n] do hin sampt jren beschrebungen verordnet
Entstehung
Seite
LXV
JPEG-Download
 

Von Schottland. lxv

5 rthumherren weg genannt/ aber onger dann die voꝛdꝛige/ wirt des künigs

1 raſſen vnderſchlagẽ mit einer maurẽ/ poꝛten vnd thürnen/ vnd wirt für ein

8 oꝛſtatt geſchetzt. Sunſt hat diſe ſtatt trefflich vil neben überzwerch gaſſen-

le von des künigs gaſſen gegen mittag vnnd gegen mitnacht ghon/ die alle mit

groſſen vnd hohen haͤuſern geziert ſeind/ vnd ſunderlich heißt eine die kůw gaſſ-

pala deren die Rhatßher zn/ vnnd haben die fürſten des Reichs ihꝛe herꝛlichearin. ö

Genealogy der kůnigen auß Schoccland/ von

vier hundert jaren haͤr gezogen.

21 Edgarus 588 ſein hauß fraw Alexander 085 1Sue ere l En A ubelmus Alexander lenander zlargarcta binigin 31 NorDauid Henricus( Neret/ir Bartergůlla ir man lohannes keleolus

man Alanus

Dauid Ilarioria ir man cumyngus lohannes cumyngus

8 9 10Iſabella/ir man ko Dauid Robertus gras Robertusbertus Briſeus ue zu Carriki Steuartus

ene das jar Chꝛiſtt eylff hũdert/ hat in Schottlãd regnirt Edgarus/ vnd auff9 iſt koſñen anno eylff hundert vnd ſteben ſein bꝛůder Alexander/ ein gotſeligerd gerechter man/ vnd als er kein erben verließ hat nach jm regiert ſein bꝛůdere der hat zwen groſſe krieg gefuͤrt wider künig Steffan von Engellad/ derPil zie halb beyder künigreichen. Er hat auch vil koſtlicher beüw verfůrt/ vnd0 ls ſter beyderley goſchlechter geſtifft/nit on groſſen nachtheil der küniglichẽ9 5 gamern/ ſunderlich dieweil die Schotten dem künig kein gar kleine ſteü-5 5 Lol vnd andere ongelt geben Es hett diſer Dauid ein ſun mit namen ken-10 der doch voꝛ dem vat ter ſtarb/ vnd ließ vil kinder hinder jim. 5 Macol--der dard künig nach ſeinem alt vatter/ hielt ſich früntlich den Engellen-vun/ darumb ward er ver haßt von ſeinen vnderthanen. s Guliel mus iſt komft tin an das roich nach ſeinem bꝛůder anno eylff hundert fünff ſechtzig. Er hat115 etwas verpflicht dem künig Engelland der herſchafftẽ halb ſo in den gre-6 5 0 beyder künigreichen lagen/ vnd als er nachmals vom Engliſchẽ künig ge-1 1 2855 Ward gab er jm vmb ſein ledigung wil ſchloͤſſer. Es kam auch ſeinẽ zeiin Hr dard kůnig von Engelland auß dem heyligen land/ vnd ward gefangenſein ſtereich/ darumb er ein mercklich groß gelt geben můſt/ vnd ſchanckt ihmgrößte erledigung künig Wilhelm zwey tauſent marct/ vnnd wir finden nit dasfein b einigkeit zwiſchen diſen zweien reichen ſey geweſen dañ dozůmal. Dañ esfalle achmals alwegen zwytracht/ gezenck⸗ haſß/auffſatz vnd herte kriegynge

b be die weder mit bündnuſſen noch mit eelichor vermaͤhlung habẽ moͤgẽ hin-se genoſ̃en werden/ ſun derlich nachdem der Srantzoß ſich zům Schottlenderchlagen hat. g iſt künig Wilhelm anno in 4 kranck woꝛden vnd geſtoꝛben.nig w lexander künig Wilhelms ſun ein fridſam man/ iſt nach ſeinẽ vatter.worden/ vnd anno iris geſtoꝛben. 8 Alo xander künig Wilhelms gunf un i